Das Sein, das Tun und der eigene Wille

eine Frau, die mit Pfeil und Bogen zielt

Immer wieder treffe ich auf meinem spirituellen Weg auf Menschen, die „aus dem Tun heraus kommen und in das Sein gehen“ wollen. Mir kommen dazu die Worte „Sein tun wir doch eh!“ in den Sinn. Und damit könnte mein heutiger Beitrag auch schon zu Ende sein. Doch ich will tiefer auf das Sein und das Tun eingehen, denn ich nehme bei diesem Punkt eine ziemliche Verwirrung wahr.

So, wie sich mir das Leben darstellt, kommen wir weder um das Sein noch um das Tun herum. Außer jenen Menschen, die das Ich als nicht existent wahrnehmen, wird kaum jemand abstreiten wollen, dass er oder sie ist. Und zumindest solange wir auf der Erde verweilen, atmen wir, schlägt unser Herz, arbeitet unser gesamter Körper und tut sich selbst am irdischen Leben erhalten (Ich bitte, das furchtbare Deutsch zu verzeihen!). Doch unser Körper sind wir. Wer sollte es auch sonst sein? Wir, als geistig-energetische Wesen haben unseren Körper zunächst gemeinsam mit unseren irdischen Eltern aus der irdischen Materie „gebastelt“. Er arbeitet, weil unsere Seele ihn dazu bringt. Er fühlt Schmerzen, Freude, Glückseligkeit, weil unsere Seele ihn dazu bringt.

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Karma – was ist das eigentlich?

eine Schnecke, die sich selbst liebt

Immer wieder lese ich Beiträge, die vermitteln, dass es so etwas wie gutes oder schlechtes Karma gäbe. Wenn ich jemandem etwas antue, dann wird mir u.U. in einem anderen Leben dasselbe angetan. Das ist das Denken, das da lautet: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Meine eigenen Erfahrungen sind anders. Es ist wirklich wichtig, sich die Dinge ganz ganz genau anzuschauen. Und ich bin da sehr pingelig ;)

Es gibt tatsächlich so etwas wie Karma – ein Gesetz von Ursache und Wirkung. Doch Ursache ist immer eine Entscheidung, nicht eine Handlung. Wenn ich z.B. in einer früheren Inkarnation jemandem etwas zu Leide getan habe, dann heißt das nicht, dass ich irgendwann die Vergeltung bekomme.

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