Was ist ein Wunsch?

Eure Wünsche sind der Rohstoff der Materie

In vielen spirituellen Lehren wird gesagt, dass wir wunschlos sein und unsere Wünsche loslassen sollten. Ich sehe das ein wenig anders. Wir leben hier auf der Erde, in einem Feld, in dem es Materie gibt. Hier haben wir die Möglichkeit, uns unserer Schöpferkraft bewusst zu werden und sie zu nutzen. Hier können wir unsere Wünsche und tiefste Sehnsucht, die die Wünsche und Sehnsucht des großen Geistes sind, wahr werden lassen und ihnen Leben einhauchen.

Meine geistigen Freunde sagten mir einmal: „Eure Wünsche sind der Rohstoff der Materie.“ Aus diesem simplen Satz ist das obige Bild entstanden.

Die Spirale auf dem Bild ist die perspektivisch gemalte Fibonaccispirale. Diese Spirale ist die Grundlage aller Materie auf der Erde. Sie ist ein Werkzeug des großen Geistes und kommt überall in der Natur vor. Hier gibt es ein schönes Video dazu:

Nature by numbers

Der erste Schritt zur Erfüllung unserer Wünsche ist, sie überhaupt wahrzunehmen und anzuerkennen. Machen wir uns auf den Weg, unsere Wünsche wahr werden und unsere Sehnsucht Erfüllung finden zu lassen, treffen wir oft auf innere Barrieren. Das sind Glaubenssätze, Ängste, alles mögliche, was uns zurück hält. Ich vermute, dass dies ein Grund ist, warum wir Menschen unseren Träumen manchmal lieber nicht folgen. Doch dadurch werden wir nach und nach immer trauriger. Und das, vermute ich wiederum, ist wohl der Grund, warum viele spirituelle Richtungen sagen, wir sollten lieber wunschlos sein.

Meine Erfahrung sagt mir jedoch, dass es andersherum auch geht. Wenn wir den Mut haben, unsere tiefsten Wünsche zu formulieren, anzuerkennen und ihnen trotz aller Hindernisse folgen, finden wir immer mehr Erfüllung und werden dadurch immer wunschloser, weil wir glücklicher werden. Ein Wunsch ist also der erste Schritt bei der Nutzung der eigenen Schöpferkraft. Und so wünsche ich dir:

Süße des Lebens

die Süße des Lebens.

PS: Ich möchte klar stellen, was ich unter “Wahrheit” verstehe. Ich betrachte jeden einzelnen Menschen als Schöpfer, also auch als Schöpfer von Realität. Somit gibt es nicht die eine Wahrheit, sondern mindestens ebenso viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Und um noch genauer zu sein, wir erschaffen die Gesamtwahrheit in jeder Sekunde neu. Ich bitte euch also, das, was ich hier schreibe, als das anzuerkennen, was es ist: meine Wahrheit. Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, dann freut es mich. Wenn nicht, dann vergesst es getrost einfach wieder.

Wenn du meine Texte nutzen möchtest, kannst du das gerne tun. Bitte nenne mich (Tanja Richter - Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg) in diesem Fall als Autorin. Selbstverständlich freue ich mich auch über einen Link auf meinen Blog. Ich danke dir für deine Achtsamkeit!

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1 comment

  1. Freitags-Gedanken:

    „Eure Wünsche sind der Rohstoff der Materie.“ Da stimme ich zu und ergänze, daß mit diesen Wünschen nur dann etwas sinnvolles und haltbares gebaut werden kann, wenn sie die unterschiedlichen Ebenen des Seins in sich tragen. Die naturgemäße Begrenztheit der Geisterwelt kann die Unbegrenztheit der menschlichen Gedankenwelt schlechterdings nie wirklich würdigen! Warum sonst sollten sich Wesen aus der Welt der Geister auf der Erde inkarnieren? Wunscherfüllung ist dort unendlich viel einfacher möglich als auf der Erde !?

    Die Forderung nach „Wunschlosigkeit“ in ’spirituellen‘ Kreisen dürfte einem Mißverständnis entspringen. Ähnlich verhält es sich vermutlich mit der Behauptung Meditation mache ‚leer‘. Ein unabdingbarer Übergangszustand wird hier zum endgültigen Ziel erklärt. Beispiel: Wer in ein halbvolles Bierglas einen Schoppen Wein gießt und das trinkt, mag ein Fan exotischer Geschmackserlebnisse sein – das Geschmackserlebnis ‚ reiner Wein ‚ ist so aber nicht zu bekommen !?

    Also; übt euch in Toleranz und seid nett zueinander!

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