Dementoren & die politischen Ämter

Hobbingen

„Ihr achtet eure Anführer nicht“, sagten die Indianer auf der schamanischen Reise, die ich mit einem Kollegen vorgestern (Februar 2015) machte. Ich war ein wenig erschrocken über diese Aussage, denn damit war ganz eindeutig auch ich gemeint. Wir waren losgereist mit der Frage, ob ggf. an den Ämtern der deutschen Politik selber irgendwelche manipulativen Energien hängen, denen jene Menschen ausgesetzt sind, die die jeweiligen Ämter bekleiden.

Mir zeigte sich dann auch das Bild von jeder Menge Dementoren, die um die Menschen in den Ämtern herum kreisten. Interessant dabei war, dass diese Kreaturen gar nicht von irgendwelchen weit entfernten Sphären kamen, so wie es manche Menschen vermuten, sondern die meisten wurden durch uns Menschen dorthin geschickt. Wir Menschen erneuern unsere Hölle selbst, dadurch, dass wir uns nach wie vor weigern, die Verantwortung für das, was auf der Erde geschieht, zu übernehmen. Noch immer suchen wir die Verantwortung in jenen, „die die Macht haben“. Doch wir geben mit der Verantwortung auch unsere Macht ab.


Dementor #4 by alexgonzao on DeviantArt

Geschimpft werden, kann schnell. Bei der Reise zeigte sich auch deutlich, dass es letztendlich egal ist, was die Menschen, die in der Regierung oder auch in der Opposition sind, tun, große Teile der Bevölkerung werden immer schimpfen und unzufrieden sein, denn was den einen gefällt, passt den anderen nicht und Schuld sind immer die „Machthaber“.

Es ist gleichgültig, ob wir alle vier Jahre unser Kreuz machen gehen oder nicht, wir wählen zumeist dennoch, unsere Macht und Verantwortung abzugeben. (Wenn das anders wäre, hätten sich diese Strukturen bereits in Luft aufgelöst.) Wir schimpfen und bekämpfen weiter. Wir tun es fast schon aus Gewohnheit, schließlich hatten wir ja in der Vergangenheit allen Grund, unsere Schikanierer zu hassen. Oder vielleicht doch nicht? Hat es mit zu unserem Schöpfungsspiel gehört, dass wir die Verantwortung in andere gelegt haben und uns mal ordentlich ohnmächtig fühlen konnten? Wir waren/sind Meister darin, uns selbst ins Vergessen zu begeben. Und so verdunkeln wir noch heute uns selbst und eben jene Ämter.

Durch diese Verdunkelung haben dann auch entsprechende Wesenheiten aus anderen Ecken des Kosmos‘ leichtes Spiel mit ihren Attacken. Sie säen Angst und Hass auf einem Boden, der ohnehin bereits voller Angst und Hass ist, bekommen ein Vielfaches zurück und ernähren sich von jenen Energien.

Egal, ob wir uns Infokrieger nennen, an Stammtischen sitzen  und meinen, es besser zu wissen und zu können oder glauben, wir hätten mit Politik nichts am Hut, ob wir Unternehmer sind und schimpfen oder Hartz IV bekommen und uns ungerecht behandelt fühlen … WIR sind es, die diesem Spiel ein Ende setzen können. Nehmen wir die Verantwortung wieder zu uns zurück. Machen wir uns klar, dass diese Strukturen unsere gemeinsamen Schöpfungen waren und sind. Beginnen wir uns selbst zu achten und achten und ehren wir auch jene, die Entscheidungen treffen, die uns alle angehen.

Beginnen wir damit, jenen Menschen gegenüber Respekt zu zollen, die sich diesem endlosen Beschuss mit unfreundlichen Energien durch große Teile der Bevölkerung täglich aussetzen. Die Entscheidungen treffen, die vielleicht auch unpopulär sind, aber deren Tragweite und Herkunft wir Menschen, die nicht hautnah im Geschehen sind ggf. gar nicht überschauen können, weil an jenen Ämtern nicht nur düstere Energien hängen, die neu sind, sondern uralte Kräfte aus allen Zeiten wirken, sei es das Kaiserreich, die Weimarer Republik, die Nazizeit usw. usf.

Wollen wir die Dinge wirklich ändern, dann sind wir es, die uns ändern müssen. Beginnen wir damit, Achtung und Ehre allen Wesen zukommen zu lassen: uns selbst, allen anderen Menschen, der Regierung, den Tieren, Pflanzen, Pilzen und Steinen, den lichten und den dunklen Wesenheiten aller Zeiten und Räume.

Beginnen wir mit dem Satz: „Ja, auch ich habe diese Welt so mit erschaffen, wie ich sie heute vorfinde. Ich achte und ehre mich für meine Schöpfung. Ich achte und ehre auch die anderen Menschen für diese Schöpfung. Und nun höre ich endlich auf zu kämpfen und beginne, anzunehmen und zu lieben, Schritt für Schritt, so wie ich es kann. Ich war in früheren Inkarnationen, König und Sklavin, Herrscherin und Beherrschter, Mann und Frau, klug, dumm, Täter, Opfer, … Ich war alles, was möglich ist und habe dadurch diese Strukturen mit erschaffen. Damals habe ich JA zum Vergessen gesagt Und jetzt sage ich JA zur Erinnerung.“


Die geistige Welt und ich laden dich ein, einer kleinen geführten Meditation zu folgen …

Schließe deine Augen und entspanne dich. Atme tief ein und aus. Sieben Mal hole beim Eintatmen die Energie aus dem Mittelpunkt des Universums und atme durch deinen Körper in den Mittelpunkt von Mutter Erde hinein. Und bringe beim Ausatmen die Energie aus dem Mittelpunkt der Erde durch deinen Körper in den Mittelpunkt des Universums.

Ein … und aus … ein … und aus …

Verbinde dich mit deinen Wurzeln und mit deiner Krone, mit deiner Vergangenheit und mit der Zukunft. Spüre … all das bist du.

Gehe in deine Vergangenheit, schau‘ dir deine vergangenen Inkarnationen an und sage ja zu allem, was dir begegnet. Betrachte dich selbst mit Liebe und Respekt. All das hast du erschaffen. All jene Erfahrungen stehen nun dem kosmischen Kollektiv zur Verfügung. Dieses Kollektiv bedankt sich bei dir.

Schau dir auch die Vergangenheit deiner Brüder und Schwestern auf der Erde an. Betrachte auch sie mit Liebe und Respekt. All das hast du gemeinsam mit ihnen erschaffen. All jene Erfahrungen stehen nun dem kosmischen Kollektiv und auch dir zur Verfügung. Bedanke dich bei deinen Brüdern und Schwestern für all die Erfahrungen, die du nicht persönlich gemacht hast.

Und nun schau dir die Erde heute an. Segne alles, was dir begegnet, mit Liebe und Respekt. Achte und ehre die gemeinsame Schöpfung, entstanden aus deiner und aus der Vergangenheit und Gegenwart aller irdischen Wesen.

Entscheide dich nun neu. Entscheide dich nun, den Krieg zu beenden. Der Krieg herrscht im Außen aufgrund der Kriege in jedem einzelnen Menschen. Der Krieg zwischen Gut und Böse, Arm und Reich, zwischen den Glaubensrichtungen, Männern und Frauen, jung und alt …

Entscheide dich, die Moral zur Seite zu legen und wähle stattdessen die Liebe. Höre auf zu beurteilen, was gut und richtig und was böse und falsch ist. Beginne zu wählen, was du auf der Erde und in deinem Leben sehen möchtest. Kämpfe nicht mehr gegen die Vergangenheit, sondern entscheide dich für eine neue Kreation. Lade all deine Freunde dazu ein.

Und nun reise zu den Menschen unserer Regierung. Ziehe die Dementoren und anderen Dämonen, die du wann auch immer selbst geschickt hast, zu dir zurück. Du brauchst keine Angst zu haben. Es sind alte Bekannte von dir. Bedanke dich bei ihnen, dass sie ihr Werk so wunderbar gemacht haben und nimm sie in dein Herz zurück.

Bedanke dich auch bei den Menschen, die wir gewählt haben, unsere Anführer zu sein. Auch dann, wenn du deine Stimme nicht abgegeben hast: Gib ihnen deinen Respekt und deine Achtung.

Und dann komme langsam wieder zu dir zurück, ins Hier und Jetzt in deinen Körper. Reck dich und streck dich. Knete all die neuen Energien in dich hinein. Spanne deine Muskeln an und entspanne sie wieder. Atme noch einmal tief ein und aus und dann öffne deine Augen.


Bedanke dich bei deinen geistigen Freunden und bei dir selbst, so wie ich mich auch bei dir bedanke für dein Vertrauen und deinen Mut.

Mache diese Meditation so oft wie du es brauchst, um all deine Dämonen wieder in  dein Herz zu lassen.

Und lade deine Freunde ein, mit dir gemeinsam eine neue Zukunft zu erträumen. Wie soll die Welt aussehen, in der du leben möchtest?

Was kannst du, was könnt ihr gemeinsam von diesen Träumen heute und hier bereits umsetzen? An welchen Stellen kämpfst du mit der Vergangenheit? Schau hin und entscheide, ob es an der Zeit ist, das Schwert hinzulegen, setze einfach Grenzen an jenen Stellen, an denen es tatsächlich nötig ist und richte deinen Fokus gemeinsam mit deinen Freunden auf das, was ihr erschaffen wollt. Gestatte dir, etwas zu wollen!!!

PS: Ich möchte klar stellen, was ich unter “Wahrheit” verstehe. Ich betrachte jeden einzelnen Menschen als Schöpfer, also auch als Schöpfer von Realität. Somit gibt es nicht die eine Wahrheit, sondern mindestens ebenso viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Und um noch genauer zu sein, wir erschaffen die Gesamtwahrheit in jeder Sekunde neu. Ich bitte euch also, das, was ich hier schreibe, als das anzuerkennen, was es ist: meine Wahrheit. Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, dann freut es mich. Wenn nicht, dann vergesst es getrost einfach wieder.

Wenn du meine Texte nutzen möchtest, kannst du das gerne tun. Bitte nenne mich (Tanja Richter - Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg) in diesem Fall als Autorin. Selbstverständlich freue ich mich auch über einen Link auf meinen Blog. Ich danke dir für deine Achtsamkeit!

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