Das brodelnde Meer des kollektiven Unterbewusstseins – eine Meditation zur Beruhigung

Wir sind Schöpferinnen und Schöpfer. Das lesen, hören und erfahren wir, wenn wir genau hinschauen, immer wieder. Wir können nicht nicht erschaffen. Die Frage ist nur, ob wir uns unserer Schöpfungen bewusst sind oder eben nicht und ob sie uns gefallen oder nicht.

Über bewusste Schöpfung gibt es inzwischen genügend Abhandlungen und Filme. Doch wie genau funktioniert unbewusste Schöpfung?

Wir wissen, die Energie folgt der Aufmerksamkeit und das, wo die Energie rein fließt, wird zu unserer Realität. Gibt es in uns tief ins Unterbewusstsein gepackte Emotionen, solche, die wir einfach nicht wahrnehmen, weil wir sie dereinst sehr gut verstaut und weg gesperrt haben, so haben wir einen unbewussten Fokus geschaffen. Ein Teil unserer unbewussten Aufmerksamkeit (Das klingt zwar absurd, aber mir fällt keine andere Bezeichnung dafür ein.) geht in das Wegdrücken dieser Emotionen. Dadurch, dass wir sie auf gar keinen Fall spüren wollen, geben wir ihnen Kraft. Und dadurch, dass wir sie in unserem Inneren nicht wahrnehmen wollen, zeigen sie sich uns im Außen. Dies geschieht sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene.

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Die Wahrheit & das All-Es

die Unendlichkeit

Ich hatte in der letzten Zeit mehrfach Zusammenstöße mit bewusst spirituellen Menschen, die der Meinung sind, es gäbe nur eine Wahrheit. Diese Zusammenstöße waren jedes Mal eher der unangenehmen Art. Deswegen ist es mir wichtig, dieses Thema mal genauer zu beleuchten.

Worüber ich mir ganz und gar nicht sicher bin, ist, ob es denn tatsächlich nur eine Wahrheit geben kann. Und wenn ja, ob diese dann statisch und unveränderlich ist. Ich tendiere dazu zu sagen, dass das nicht so sein kann. Denn schaue ich in das Universum, sehe ich Leben und wenn ich mir Leben anschaue, sehe ich permanente Veränderung. Das heißt, selbst, wenn es nur eine Wahrheit gäbe, wäre die aus meiner Sicht in dauerhafter, lebendiger Bewegung.

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Die Liebe der Dunkelheit

ein winziges Licht in einer Höhle

Ein ungewöhnliches Thema möchte ich heute mal beleuchten – die Liebe der Dunkelheit.

Ich beginne mal damit, zu klären, was ich eigentlich darunter verstehe, wenn ich von der Dunkelheit spreche. So, wie ich die Sache sehe, gibt es verschiedene Arten von Dunkelheiten.

Das Urdunkel ist das unspezifische, nichtindividuierte Sein. Reines Potential, das erst durch das Licht der Aufmerksamkeit (wessen auch immer) eine wie auch immer geartete Form bekommt.

Dann gibt es das Dunkel des Vergessens, des Unterbewussten. In ihm sind Gedanken- und Gefühlsformen enthalten. Sie waren ggf. einst auch mal materialisiert. Doch auch das uralte Wissen darum, wer wir eigentlich sind, ist zu großen Teilen im Dunkel des Vergessens untergegangen. Diese Art Dunkel konnte erst durch personifizierte Wesen entstehen. Es ist bereits eine Schöpfung. Erst durch sie sind viele unserer Erfahrungen hier auf der Erde überhaupt möglich geworden. Ehren wir sie als das, was sie ist: eins unserer Werkzeuge für weitere spezifische Schöpfungen.

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