Gefühle im öffentlichen Raum

Es ist ein Stundenplan für die Schule mit Fächern wie Gefühlskunde, Meditation, Glück und Liebe, ...

Im April diesen Jahres war ich bei einem Vortrag über Inklusion und Exklusion von einem Doktor der Philosophie dabei. Schon während des Zuhörens gingen mir viele Gedanken und eben auch Gefühle durch meine Sinne. Und so habe ich mich entschieden, diesem Professor eine Mail zu schreiben, die ich heute hier mit euch teilen möchte. Ich finde es wichtig, darüber zu reden, dass Gefühle in der Öffentlichkeit, in den gesellschaftlichen Strukturen und auch in der Schule, an der Uni und überall endlich ihren Raum bekommen.

Selbstverständlich ändere ich den Namen des Doktors 🙂


Sehr geehrter Herr Dr. X,

mein Name ist Tanja Richter. Wir haben uns bei einer Lehrerfortbildung zum Thema Inklusion kennen gelernt. 

Sie haben dort einen Vortrag über Inklusion und Exklusion gehalten. Ihr Vortrag hat mich lange beschäftigt und tut das auch immer noch. Ich habe bis jetzt darüber nachgedacht, ob ich noch einmal mit Ihnen in Kontakt trete. Nun habe ich mich also zu einem Ja entschieden, denn ich halte es für wichtig.

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Eine Glitzerabreibung oder Leben in der Mitte

Fräulein Glück aus Duisburg ist glücklich

Auch eine Schamanin braucht hin und wieder eine Schamanin. Ich zum Beispiel. Was für ein Glück, dass ich mehrere Freundinnen habe, die in der Lage sind, so zu arbeiten und die ich ab und an um Hilfe bitten kann! Heute möchte ich von meiner Freundin Sonja Wawrosch, die in Duisburg lebt und arbeitet, und von ihrer vorletzten Reise für mich berichten, denn ich finde ihre Arbeit großartig, jedes Mal erhellend und zumeist auch witzig.

Doch vorher möchte ich noch kurz einen Einschub bringen: Selbstverständlich sollte jemand, der anderen Menschen anbietet, sie auf ihrem spirituellen Weg ein Stück zu begleiten, versuchen, die eigenen Gefühle und energetischen Verknotungen alleine zu bearbeiten. Doch meine Erfahrung zeigt mir, dass dies nur begrenzt möglich ist. Oft genug bin ich betriebsblind oder zu invloviert, um wirklich alle wichtigen Details sehen zu können. Ähnlich wie ein Zahnarzt, der alles dafür tut, kein Loch in seine Zähne zu bekommen, aber vielleicht die eine oder andere Stelle beim Putzen übersehen hat und dann zu einem Kollegen geht. Er geht zu einem Kollegen, weil er mit seinem kleinen Spiegel vielleicht was sehen kann, aber nicht aus jedem Winkel und nicht bis in die Tiefe, wie es eben ein Kollege kann. Und stell dir nur vor, wenn der Zahnarzt versuchen würde, bei sich selbst den Bohrer anzusetzen! Das ginge vermutlich, aber sicherer und leichter geht es, wenn er sich Hilfe holt.

Und so tue ich es hin und wieder auch, wenn ich merke, dass da in mir irgend etwas fest hängt und ich es alleine nicht schaffe, es angemessen zu bearbeiten.

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Warum Versuche, Geld abzuschaffen, noch scheitern müssen …

ein überlaufender Wasserkessel inmitten von Blumen

Es gibt Menschen auf der Erde, die das Geld abschaffen wollen. Sie erkennen es als die Ursache des Übels auf der Welt und glauben, dass es besser wird, wenn das Geld nicht mehr existieren würde. Das war in meiner revolutionären Phase lange auch meine Idee. Ich habe es verflucht und nicht verstanden, warum es eigentlich noch existiert. Ohne Geld würde das Leben doch einfacher sein.

Inzwischen weiß ich um unsere eigene Schöpferkraft und habe das Wesen des Geldes ein wenig erforscht. Es ist nicht die Ursache des Übels. Geld ist schlicht und ergreifend zum einen ein Flussmittel. Ein Mensch kann damit, so wie mit seinem Blut im Körper, reine Lebensfreude, Fülle und das Vermögen, Schönheit zu erschaffen, um die Erde von Mensch zu Mensch transportieren oder er kann durch das Bewusstsein der Abwesenheit (was heutzutage jedoch auch gleichzeitig Anwesenheit, nämlich Anwesenheit der Abwesenheit des Geldes, bedeutet) Armut, Krankheit, Tod, Macht und Ohnmacht, Krieg und Leid um den Globus schicken.

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