Die Liebe der Dunkelheit

ein winziges Licht in einer Höhle

Ein ungewöhnliches Thema möchte ich heute mal beleuchten – die Liebe der Dunkelheit.

Ich beginne mal damit, zu klären, was ich eigentlich darunter verstehe, wenn ich von der Dunkelheit spreche. So, wie ich die Sache sehe, gibt es verschiedene Arten von Dunkelheiten.

Das Urdunkel ist das unspezifische, nichtindividuierte Sein. Reines Potential, das erst durch das Licht der Aufmerksamkeit (wessen auch immer) eine wie auch immer geartete Form bekommt.

Dann gibt es das Dunkel des Vergessens, des Unterbewussten. In ihm sind Gedanken- und Gefühlsformen enthalten. Sie waren ggf. einst auch mal materialisiert. Doch auch das uralte Wissen darum, wer wir eigentlich sind, ist zu großen Teilen im Dunkel des Vergessens untergegangen. Diese Art Dunkel konnte erst durch personifizierte Wesen entstehen. Es ist bereits eine Schöpfung. Erst durch sie sind viele unserer Erfahrungen hier auf der Erde überhaupt möglich geworden. Ehren wir sie als das, was sie ist: eins unserer Werkzeuge für weitere spezifische Schöpfungen.

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Karma – was ist das eigentlich?

eine Schnecke, die sich selbst liebt

Immer wieder lese ich Beiträge, die vermitteln, dass es so etwas wie gutes oder schlechtes Karma gäbe. Wenn ich jemandem etwas antue, dann wird mir u.U. in einem anderen Leben dasselbe angetan. Das ist das Denken, das da lautet: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Meine eigenen Erfahrungen sind anders. Es ist wirklich wichtig, sich die Dinge ganz ganz genau anzuschauen. Und ich bin da sehr pingelig ;)

Es gibt tatsächlich so etwas wie Karma – ein Gesetz von Ursache und Wirkung. Doch Ursache ist immer eine Entscheidung, nicht eine Handlung. Wenn ich z.B. in einer früheren Inkarnation jemandem etwas zu Leide getan habe, dann heißt das nicht, dass ich irgendwann die Vergeltung bekomme.

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