Das Sein, das Tun und der eigene Wille

eine Frau, die mit Pfeil und Bogen zielt

Immer wieder treffe ich auf meinem spirituellen Weg auf Menschen, die „aus dem Tun heraus kommen und in das Sein gehen“ wollen. Mir kommen dazu die Worte „Sein tun wir doch eh!“ in den Sinn. Und damit könnte mein heutiger Beitrag auch schon zu Ende sein. Doch ich will tiefer auf das Sein und das Tun eingehen, denn ich nehme bei diesem Punkt eine ziemliche Verwirrung wahr.

So, wie sich mir das Leben darstellt, kommen wir weder um das Sein noch um das Tun herum. Außer jenen Menschen, die das Ich als nicht existent wahrnehmen, wird kaum jemand abstreiten wollen, dass er oder sie ist. Und zumindest solange wir auf der Erde verweilen, atmen wir, schlägt unser Herz, arbeitet unser gesamter Körper und tut sich selbst am irdischen Leben erhalten (Ich bitte, das furchtbare Deutsch zu verzeihen!). Doch unser Körper sind wir. Wer sollte es auch sonst sein? Wir, als geistig-energetische Wesen haben unseren Körper zunächst gemeinsam mit unseren irdischen Eltern aus der irdischen Materie „gebastelt“. Er arbeitet, weil unsere Seele ihn dazu bringt. Er fühlt Schmerzen, Freude, Glückseligkeit, weil unsere Seele ihn dazu bringt.

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Warum in die Ferne schweifen oder die Suche nach Gott

ein Marienkäfer auf Klee

Egal um welches Thema es geht, immer wieder habe ich mit Menschen zu tun, die ihr Glück in der Ferne suchen.

Zum Beispiel beim Räuchern. Warum muss es unbedingt Weihrauch sein oder Sandelholz oder weißer Salbei aus Amerika? Warum kann es nicht z.B. Fichtenharz oder Linde oder Kamille sein, womit wir räuchern?

Wir haben uns hier inkarniert (wenn wir nicht eingewandert sind) und sind mit den Pflanzen, die hier wachsen, in Resonanz.

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