Ein weiblicher Weg der Erleuchtung

Yin & Yang

Foto: Leszek Glasner/ shutterstock.com

Mal wieder hatte ich ein Gespräch mit meiner Freundin Monika Umland. Sie nennt diese Art Gespräche gerne tiefenphilosophisches Geplänkel 🙂

Sie erzählte mir von sehr archaischen Kräften, von Energien, die sehr unstrukturiert, gefühlt dem Zufall ausgeliefert, vor und während der Erschaffung der Erde gewaltet haben. Wenn Monika sich erdet und sich noch ein wenig weiter nach unten gleiten lässt, kann sie diese Kräfte wahrnehmen. Sie erzählte, dass es sie jedes Mal Mut kostet, wenn sie sich mit diesen archaischen Kräften verbindet, denn sie fühlt es so, dass sie sich dann vollkommen hingibt und auch ausgeliefert ist.

Ich spürte ihren Worten und der beschriebenen Energie nach und kam in vollkommene Freude und den Spaß am Erschaffen, Entdecken, Spielen. Es fühlte sich für mich nicht an, wie eine Gewalt, die außerhalb meiner selbst existiert, sondern es sind Kräfte in mir. Ich hatte nicht das Gefühl von ausgeliefert sein. Ich hatte vielmehr das Gefühl von „ich gebe mich mir selbst hin“.

Es war wie immer: Alles ist eins, ich bin alles, alles ist in mir.

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Traumfänger – die Legende der Aborigines

Traumfänger "Element Luft"

Als ich begann, mich mit Traumfängern zu beschäftigen, fand ich verschiedene Legenden dazu im Netz. Die meisten sprechen von guten und schlechten Geistern bzw. Träumen. Da ich als Schamanin jedoch davon ausgehe, dass alles seinen Sinn hat und gut bzw. schlecht einfach eine Urteil durch uns Menschen ist, haben mir die meisten Legenden nicht gefallen.

Das, was wir als schlechte Träume bezeichnen, sind oft Anzeiger für das, was in uns unerlöst ist und endlich angeschaut werden möchte. Deswegen webe ich keine Traumfänger in diesem Sinne. Nur bei Traumfängern für Kinder webe ich gerne einen Schutz mit ein, wenn sie mit den Träumen überfordert sind.

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Einladung & Meditation zum Spüren der eigenen Grenzenlosigkeit

Eine Art Wurmloch als Zugang zum Raum der Unbegrenztheit

Foto: Jurik Peter/ shutterstock.com

Im Zuge einer Arbeit zur Verankerung meines Sternenschamaninseins im irdisch-schamanischen Feld wurde ich von den Hütern dieses Feldes gebeten, eine Meditation für Schamanen der kollektiv-irdenen Traditionen zu kreieren. Sie sollen die Möglichkeit haben, sich in den Raum der Grenzenlosigkeit – des AllEinSeins – jenseits aller irdischen Erfahrungen und Felder  zu begeben.

In der Gleichzeitigkeit des Seins existieren Menschen in unterschiedlichsten Zuständen. Wir können uns gleichzeitig in diesen unterschiedlichen Zuständen wahrnehmen, z.B. als voneinander und von allem getrennte Wesen oder als ein verbundenes Sein mit allen Wesen und Dingen oder als alle Wesen und Dinge. Vermutlich gibt es noch unendlich viele andere Zustände, die mir hier und jetzt aber nicht präsent sind und mir auch nicht wichtig erscheinen.

Wollen wir unsere eigene Grenzenlosigkeit, unsere Größe und Weite spüren, erfahren, integrieren und für uns hier und jetzt nutzbar machen, können wir dies nur tun, wenn wir alle bisher gesetzten, angenommenen und erfahrenen Grenzen auflösen.

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