Lebensaufgabe oder Freiheit?

ein Segelschiff

In der spirituellen Welt wird immer wieder von der Lebensaufgabe gesprochen. Nun bin ich vor einiger Zeit mal wieder durch Bayerns Wiesen und Wälder geschlendert und habe meine geistige Begleitung gefragt, ob ich dort, wo ich zur Zeit wirke, eigentlich eine Aufgabe hätte. Es kam keine Antwort. “Nun gut,” dachte ich mir “keine Antwort ist auch eine Antwort.” Doch ich wollte es noch genauer wissen. Ich fragte also, ob ich denn überhaupt eine Aufgabe hier auf der Erde hätte. Und wieder … einfach nichts.

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Das Sein, das Tun und der eigene Wille

eine Frau, die mit Pfeil und Bogen zielt

Immer wieder treffe ich auf meinem spirituellen Weg auf Menschen, die „aus dem Tun heraus kommen und in das Sein gehen“ wollen. Mir kommen dazu die Worte „Sein tun wir doch eh!“ in den Sinn. Und damit könnte mein heutiger Beitrag auch schon zu Ende sein. Doch ich will tiefer auf das Sein und das Tun eingehen, denn ich nehme bei diesem Punkt eine ziemliche Verwirrung wahr.

So, wie sich mir das Leben darstellt, kommen wir weder um das Sein noch um das Tun herum. Außer jenen Menschen, die das Ich als nicht existent wahrnehmen, wird kaum jemand abstreiten wollen, dass er oder sie ist. Und zumindest solange wir auf der Erde verweilen, atmen wir, schlägt unser Herz, arbeitet unser gesamter Körper und tut sich selbst am irdischen Leben erhalten (Ich bitte, das furchtbare Deutsch zu verzeihen!). Doch unser Körper sind wir. Wer sollte es auch sonst sein? Wir, als geistig-energetische Wesen haben unseren Körper zunächst gemeinsam mit unseren irdischen Eltern aus der irdischen Materie „gebastelt“. Er arbeitet, weil unsere Seele ihn dazu bringt. Er fühlt Schmerzen, Freude, Glückseligkeit, weil unsere Seele ihn dazu bringt.

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Die Kunst des Albernseins – eine Einladung des Universums

ein Mensch als Hase verkleidet

Es ist bald Ostern und diese Zeit erinnert mich immer wieder an eine Begegnung mit Mutter Erde, die ich vor ein paar Jahren mal hatte. Es war ihre Albernheit, die mich dazu brachte, mich auf sie einzulassen. Albernheit ist eine göttliche Eigenschaft und heute fühle ich mich aufgerufen, auch andere Menschen daran zu erinnern, denn mir scheint, dass Spiritualität häufig sehr sehr ernst genommen und unseren geistigen Brüdern und Schwestern nicht auf Augenhöhe, sondern überaus ehrfurchtsvoll begegnet wird. (Gegen Ehrfurcht ist ja prinzipiell nichts einzuwenden. Und spürst du dieselbe Ehrfurcht auch vor dem, was du bist?) Es wird von Liebe gesprochen, von Licht, von Hoffnung, Mut und vielem anderen und all das ist schön und wichtig. Doch über die Albernheit des Universums habe ich noch nichts gelesen oder gehört.

Seit ich angefangen habe, mich bewusst auf der geistig-energetischen Ebene zu bewegen und mit Wesen zu tun habe, die nicht verkörpert sind, habe ich festgestellt, dass so manch eines von ihnen die Kunst des Albernseins pflegt. Auch Wesen, von denen ich nicht glaubte, dass sie albern wären. Und von diesen Erfahrungen möchte ich heute berichten.

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