Fragen und Antworten zur Meditation „Das brodelnde Meer des kollektiven Unterbewusstseins“

Krafttier Eule

Auf meinen letzten Blogbeitrag hin hat mir ein Leser verschiedene Fragen gestellt. Es entwickelte sich ein Gespräch, das ich für sehr wertvoll halte und an dieser Stelle – selbstverständlich mit seiner Genehmigung – veröffentlichen möchte. Möge es auch für andere Menschen wertvoll und hilfreich sein!


Frage:
Davon ausgehend, dass diese Meditation höchstwahrscheinlich in deiner eigenen Kreativ-Werkstatt entstanden ist, will ich gar nichts sagen, was sie in irgendeiner Weise herabwürdigen könnte, zumal mir die Motivation oder der gegebene Anlass sinnvoll und angemessen erscheinen.

Andererseits leuchtet mir aber nicht ganz ein, wie ich Emotionen gegeneinander antreten lassen soll, wenn sie mir nicht einmal bewusst sind. Ich habe auch keine Idee, wie ich mir das vorzustellen habe. Warum sollte z.B. der Hass die Angst bekämpfen, wo sie doch einander bedingen und derselben Quelle entspringen? Macht man es nicht für gewöhnlich eher so, dass die „negativen“ Gedanken und Gefühle durch ein „positives“ Element ersetzt, bzw. transformiert werden?

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Das brodelnde Meer des kollektiven Unterbewusstseins – eine Meditation zur Beruhigung

Wir sind Schöpferinnen und Schöpfer. Das lesen, hören und erfahren wir, wenn wir genau hinschauen, immer wieder. Wir können nicht nicht erschaffen. Die Frage ist nur, ob wir uns unserer Schöpfungen bewusst sind oder eben nicht und ob sie uns gefallen oder nicht.

Über bewusste Schöpfung gibt es inzwischen genügend Abhandlungen und Filme. Doch wie genau funktioniert unbewusste Schöpfung?

Wir wissen, die Energie folgt der Aufmerksamkeit und das, wo die Energie rein fließt, wird zu unserer Realität. Gibt es in uns tief ins Unterbewusstsein gepackte Emotionen, solche, die wir einfach nicht wahrnehmen, weil wir sie dereinst sehr gut verstaut und weg gesperrt haben, so haben wir einen unbewussten Fokus geschaffen. Ein Teil unserer unbewussten Aufmerksamkeit (Das klingt zwar absurd, aber mir fällt keine andere Bezeichnung dafür ein.) geht in das Wegdrücken dieser Emotionen. Dadurch, dass wir sie auf gar keinen Fall spüren wollen, geben wir ihnen Kraft. Und dadurch, dass wir sie in unserem Inneren nicht wahrnehmen wollen, zeigen sie sich uns im Außen. Dies geschieht sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene.

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Welche Auswirkungen haben Bewerten und Verurteilen auf unser Leben?

Der Hammer im Gericht

Ich hab gestern in einem Forenbeitrag gelesen, dass man sich nur selber belügen würde, wenn man glaube, es schaffen zu können, auf der Erde nichts mehr zu verurteilen oder zu bewerten. Dieser Aussage kann ich im Großen und Ganzen nur zustimmen. Und während ich so darüber nachdachte, fand ich, dass es wertvoll wäre, sich diese beiden Begriffe mal genauer anzuschauen, denn ich finde, es gibt zu dem Thema einige Verwirrung.

Das erste, was mir dabei auffällt, ist, dass es für mich einen Unterschied gibt zwischen etwas bewerten und etwas verurteilen. Wie fühlt sich für dich die Energie des jeweiligen Wortes an? Ich beschreibe mal meine Wahrnehmungen dazu.

Das Bewerten

Ich möchte ohne Bewertung in meinem Leben nicht sein. Bewertung hilft mir, meine Schöpferkraft bewusst zu nutzen. Wenn sich in meinem Leben etwas zeigt, gefällt mir das entweder oder es gefällt mir nicht. Diese Bewertung geschieht zumeist automatisch. Und vermutlich erfolgt sie zu großen Teilen aus meinen Erfahrungen der Vergangenheit.

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