Meditation zur Befreiung des Geldwesens

Geld in einem Fluss

Foto: Elena Glezerova/ shutterstock.com

Bei einer schamanischen Reise, die ich vor zwei Tagen zu einer Kröte machte, die auf meiner inneren Quelle saß, zeigte sich mir plötzlich ein recht spinnenhaftes und ziemlich dunkles Wesen. Wie immer, wenn mir dunkle Wesenheiten begegnen, fragte ich es, wer es sei und was es wolle.

Es antwortete mir, es sei das Geldwesen. Oder das, was wir Menschen als Kollektiv aus dem Wesen Geld gemacht hätten. Und es war klar, dass das gesamte Menschenkollektiv gemeint war. Das Wesen Geld war dabei nicht böse oder vorwurfsvoll, sondern hat sich eben nur als das gezeigt, was es derzeit für uns ist. Es meinte weiter, dass wir, wie mir die Geister immer wieder sagen, vor langer Zeit beschlossen hätten, die Erfahrungen der letzten Jahrtausende zu machen. Dafür gab es viele Helfer und das Geld sei eben eins davon.

Das Wesen Geld zeigte sich mir auch in seiner natürlichen Gestalt. Ursprünglich ist es ein nährendes Prinzip ähnlich dem des großen Geistes der Rinder. Es fließt dorthin, wo es gebraucht und geschätzt wird und sorgt für Wachstum und Fülle.

Danach änderte sich das Bild und ich sah einen Ausschnitt aus dem Film „Vaiana – das Paradies hat einen Haken“. In diesem Film wurde der Mutterinsel und Göttin Te Fiti das Herz vom Halbgott Maui gestohlen. Er wollte es den Menschen schenken, damit diese ihn lieben würden. Durch ihre Herzlosigkeit wurde die Göttin zu dem Monster Te Ka und sorgte für Dunkelheit und Verderben und warf gerne mit glühendem Vulkangestein um sich. Erst als sie ihr Herz zurück erhielt, wurde sie wieder die nährende Mutter und Göttin für alles Lebendige.

So wie in diesem Film der Göttin Te Fiti das Herz gestohlen wurde, haben wir, laut Aussage der Geister, als menschliches Kollektiv dem Wesen Geld vor langer Zeit das Herz genommen. Jede und jeder auf ihre bzw. seine Weise. Es wird Zeit, dem Geld sein Herz wieder zurück zu geben. Geld ist tatsächlich eine Herzenssache. Jeder Mensch, der sich gerufen fühlt, ist zur folgenden kleinen Meditation eingeladen, um seinen Teil des Herzens des Geldwesens wieder zurück zu geben und so den freien Fluss des Geldes auf der Erde und natürlich auch für sich selbst wieder in Gang zu bringen.

Natürlich fragte ich die Geister, ob ich mir das nicht alles zurecht spinne, weil ich diesen Film so mag. Ihre Antwort war, dass mich der Film so sehr berührt hat, weil er viel mit mir und mit den Menschen zu tun hat. Solche Filme würden nicht einfach so gemacht. Sie helfen uns, uns zu erinnern.

Die Geister baten mich, daraus eine Meditation zu machen, was ich sehr gerne tue.

Wenn du nun also magst, mach‘ es dir bequem …


Schließe deine Augen und atme sieben Mal tief ein und aus. Mit jedem Einatmen holst du dich selbst in dein Herz zurück, von wo auch immer du dich verstreut hast. Und mit jedem Ausatmen formst du aus deinem Herzen heraus eine Sonne, die immer größer und strahlender wird und bald die ganz Erde mit allen Menschen umgibt.

… ein … und … aus ………………….. und ein … und aus

Rufe deine Geister, deine Engel, deine Krafttiere … wer auch immer dich auf dieser Reise begleiten mag. Bitte sie, dich zu führen und dir den Weg zu dem Teil des Herzens des Geldwesens zu zeigen, den du dir damals genommen hast. Du möchtest es zurück geben und dich selbst und den Geldfluss wieder heilen. Folge deinen geistigen Begleitern und schau dich um. Wie sieht die Landschaft aus, durch die sie dich führen? Was riechst du? Was spürst du?

Vielleicht bringen sie dich zu einer Höhle, einer Quelle, einem Wald. Vielleicht ist das Herz ein Stück Gold oder auch ein Tropfen Wasser oder ein Stein. Wie auch immer es sich dir zeigt, nimm es liebevoll und freundlich in deine Hand und bitte deine Geister, dich nun zu dem Wesen Geld zu bringen.

Auch das Wesen Geld mag sich dir ganz individuell zeigen. Vielleicht siehst auch du ein spinnenartiges Monsterwesen. Vielleicht ist es auch freundlich und hell. Egal, wie es sich dir zeigt, erschrick nicht. Hab keine Angst.

Vielleicht magst du mit dem Wesen sprechen? Auch, wenn es nichts zu vergeben gibt, vielleicht fühlst du selbst dich besser, wenn du es um Vergebung bittest. Und vielleicht magst du auch dir selbst vergeben, weil du das Leid spürst, es selbst erfahren hast, was durch die Herzlosigkeit des Geldes in die Welt gebracht wurde. Vergiß nicht … es war in Ordnung so. Wie sonst hätten wir Vergessen, Trennung, Mangel und all das erfahren können?

Reiche dem Geldwesen dein Stück seines Herzens und bedanke dich bei ihm bzw. bei ihr. Schau es an, dieses Wesen. Schau genau hin. Und lausche. Vielleicht hat es dir etwas zu sagen.

Was verändert sich? Wie fühlst du dich jetzt? Wie sieht das Wesen jetzt für dich aus?

Nimm an, was es dir zu geben hat.

Dann atme noch ein paar Mal tief ein und aus, kehre zurück in dein eigenes Herz. Bedanke dich bei deinen Geistern, Engeln, Krafttieren. Spanne deine Muskeln an und entspanne sie wieder. Knete diese neue Energie in jede Zelle deines Körpers … und dann … öffne deine Augen.

 

 


Wenn du magst, besuche das Wesen Geld oft. Viele von uns haben die lebendige Beziehung zum Geld verloren. Es ist immer gut, eine Freundschaft zu pflegen.

Selbstverständlich kannst du dir für diesen Prozess auch ein schönes Ritual kreieren.

Die Geister und ich danken dir für dein Vertrauen.

Sei herzlich gegrüßt von
Tanja


Gerne begleite ich dich bei deinen spirituellen Prozessen, schaue mit dir gemeinsam deine individuellen und auch jene kollektiven Themen an, an denen du mitgewirkt hast. Einen Termin kannst du mit mir unter t.richter@seelen-t-raum.de oder per Telefon unter 08039 40 79 138 vereinbaren.


PS: Ich möchte klar stellen, was ich unter “Wahrheit” verstehe. Ich betrachte jeden einzelnen Menschen als Schöpfer, also auch als Schöpfer von Realität. Somit gibt es nicht die eine Wahrheit, sondern mindestens ebenso viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Und um noch genauer zu sein, wir erschaffen die Gesamtwahrheit in jeder Sekunde neu. Ich bitte euch also, das, was ich hier schreibe, als das anzuerkennen, was es ist: meine Wahrheit. Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, dann freut es mich. Wenn nicht, dann vergesst es getrost einfach wieder.

Wenn du meine Texte nutzen möchtest, kannst du das gerne tun. Bitte nenne mich (Tanja Richter - Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg) in diesem Fall als Autorin. Selbstverständlich freue ich mich auch über einen Link auf meinen Blog. Ich danke dir für deine Achtsamkeit!

3227 Besucher gesamt 3 Besucher heute

2 comments

  1. Liebe Tanja,

    eine sehr schöne Meditation und wir brauchen die Beschäftigung mit dem Geldwesen aktuell sehr. Ich danke Dir deshalb sehr für diese Bereicherung!

    Viele goldene Grüße der Fülle und Wertschätzung

    Angèle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Vielleicht interessiert dich auch ...?