Ich bin …

Schamanin Tanja Richter unterwegs in Bayern

… eine Sternenschamanin.

Als eine Seele, die nicht sehr häufig auf der Erde unterwegs war, habe ich meine jetzige Inkarnation 1972 in Rostock zunächst mit dem Vergessen begonnen. Ich hatte vergessen, wer ich bin und woher ich komme, war so tief in Dramen des menschlichen Lebens eingestiegen, dass ich sie kennen und verstehen lernen und Wege heraus finden konnte.

Da ich energetisch nicht zutiefst in die irdischen Strukturen verwickelt und verwoben bin, war es für mich nicht so schwer, mich nach und nach wieder zu erinnern. Ein einfaches Beobachten meines Lebens hat meistens gereicht. Es kamen immer die richtigen Menschen und Situationen zu mir, um mir als Wegweiser zu mir selbst zu dienen.

Mein irdischer Weg scheint recht verschlungen und chaotisch. Als Kind von sechs Jahren wollte ich Zauberin werden. Ich wollte Frieden für die Erde und für mich selbst jede Menge Schokolade zaubern. An diesen Wünschen hat sich bis heute kaum etwas geändert. Doch heute schaue ich auf das, was Menschen gerne Alltag nennen und sehe das Großartige, den Zauber darin. Ich weiß, was es die Menschen gekostet hat und immer noch kostet, zu erschaffen, was hier und jetzt auf der Erde erschaffen worden ist. Menschsein bedeutet, zaubern zu können. Die Frage ist, wie bewusst wir uns dessen sind.

Da ich in der DDR atheistisch erzogen worden bin, kam eine Ausbildung als Zauberin nicht in Frage. Stattdessen bin ich Kellnerin geworden, weil meine Eltern damals ein Restaurant führten. Das war nicht mein Traumjob. Nach meiner Ausbildung und dem Zusammenbruch der DDR suchte ich lange nach dem, was ich hier auf der Erde wirklich tun wollte. Meistens wollte ich vor allem einfach wieder weg. Ich schaute mir die irdischen Strukturen von „oben“ an und wusste nicht, was ich in diesem gefühlten Irrsinn sollte. So probierte ich vieles aus und folgte verschiedensten Interessen und Neigungen.

Ich habe als Assistenz bei einem Behinderten und als Bauchtanzlehrerin gearbeitet, habe das Intranet einer großen Firma mit entwickelt, Websites für kleinere Unternehmen gestaltet und bin natürlich zunächst unbewusst, später bewusst der Unterweisung und Führung meiner geistigen Freunde gefolgt. Währenddessen öffnete ich mich nach und nach für die spirituelle Welt. Mein erster Gedanke in diese Richtung kam mir während des Chemieleistungskurses beim Abi, als uns der Lehrer etwas über den Energieerhaltungssatz erzählte. Weitere Impulse kamen nach und nach. Unterstützt hat mich dabei meine Fähigkeit, meinem Gefühl zu vertrauen und nicht nur meinem Verstand zu folgen. Auch meine Neugier war sehr hilfreich für meine Öffnung. Ich bin ein zutiefst neugieriges Wesen, das bringt mich in immer wieder andere Bewusstseinsgefilde.

Irgendwann auf diesem Weg war ich so weit, dass nur noch ein kleiner Rest Zweifel an der Existenz einer geistigen Welt mitsamt ihren Bewohnern in mir war. Als sich dann Erzengel Michael freundlicherweise energetisch so weit verlangsamte, dass ich ihn sehen konnte, brachen die Überbleibsel meines atheistischen Weltbildes restlos zusammen. Dann bat ich meine Geister um einen irdischen Lehrer. Doch die gaben mir nur einen freundlichen Schubs in mein Herz, was so viel hieß wie: „Mach mal schön alleine.“

Für diesen Weg bin ich zutiefst dankbar. Denn alles, dessen ich mir gewiss bin und was ich weiter geben und nutzen kann, ist selbst erfahren und erprobt und hat nicht selten zu etwas anderen Ansichten und Wahrnehmungen geführt als in manchen spirituellen Kreisen gelehrt und als wahr empfunden wird. Lehrer kamen erst, als ich stabil in mir selbst verankert war.

Im Jahr 2008 in einer Phase, in der ich wieder in mir forschte, wie ich meine Talente und Interessen am besten in die Welt bringen und vereinbaren kann, weckten mich meine Geister eines morgens mit den freundlichen Worten „Schamanismus, Liebste“. Schamanische Techniken hatte ich begonnen zu lernen, um sie vor allem für mich selbst zu nutzen. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, auch für andere schamanisch zu wirken. So hat es noch ein wenig gebraucht, bis ich bereit war, diesen Job zu übernehmen.

Schamanismus ist eine Technik, die mir sehr liegt, auch wegen seiner Naturverbundenheit, doch ich nutze auch andere Varianten der Energiearbeit, wobei mir die Namen jener Energien nicht wichtig sind.

Mein kosmisches Zuhause befindet sich auf einem Planeten, auf dem wir als eine Art Kollektivwesen leben. Wir sind dort durchaus auch individuiert, jedoch lange nicht so sehr und intensiv, wie es hier auf der Erde möglich ist. Daher ist das Gefühl der Einheit allen Seins tief in mir verankert. Ich fühle die Unendlichkeit, die ich bin quasi permanent und ich liebe dieses Gefühl. In dieser Unendlichkeit, sind sowohl alle „Enden“ jeder Polarität im irdischen Bewusstseinsraum als auch deren Einheit enthalten. Hier auf der Erde fühle ich sowohl die Unendlichkeit als auch die Begrenztheit, sowohl die Göttlichkeit als auch das Menschsein als eine Ausdrucksform der All-Einen. Dieses Sowohl-als-auch bedeutet für mich das kristalline Bewusstsein: das Bewusstsein, das wie ein Kristall, wie ein Diamant in seinen vielfältigen Facetten und Farben funkelt und glitzert.

Ich freue mich darauf, ein Stück deines Weges gemeinsam mit dir gehen zu dürfen. Mögen deine schönsten und wildesten Träume wahr werden!

Es grüßt dich herzlich,
Tanja Richter

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