Ich bin der Kupferkessel – eine Information für Sternensaaten und alle anderen

Ein Kessel im Feuer

Liebes aus den Sternen „heruntergefallenes“ Wesen und liebe alle,

ich berichte heute über etwas, das dich und alle anderen interessieren könnte.

Vielleicht hast du schon immer mal wieder auf meinem Blog gelesen und weißt, dass ich ebenfalls eine Sternensaat bin. Als ich mich entschied, mich auf der Erde zu inkarnieren, um bei dem derzeitigen Veränderungsprozess mitzuwirken, habe ich Trick 17 angewandt, um das überhaupt bewerkstelligen zu können. Als nicht sehr oft auf der Erde inkarnierte Seele war ich kaum verstrickt in die Dramen der Menschheitsgeschichte. Wie also sollte ich unterstützen können, wenn ich gar nicht wusste, wie sich ein Mensch fühlt? Ich wusste nichts über die Schmerzen, die Ängste, aber auch die Leidenschaft, die Liebe und den Mut eines Menschen.

Also habe ich mir, während meiner Vorbereitung auf die Inkarnation auf der Erde meinen Lebensrucksack gefüllt. Ich habe tatsächlich eine lebendige Erinnerung daran, wie ich als Seele in einer riiiiiesigen Halle mit jeder Menge Regalen – einer Art Bibliothek – stand, einen Rucksack auf meinem Rücken hatte und dort alle möglichen Erfahrungs(schwingungs)pakete hinein geworfen habe. Ich habe mir nicht nur meine Erfahrungen für meine Kindheit, also die Prägungen für mein Leben, eingepackt, sondern ich habe mir Erinnerungen an frühere Inkarnationen von einer anderen Seele geliehen.

Nachdem ich als Kind und Jugendliche zunächst selber ins Vergessen gegangen war, begann ich mich als junge Erwachsene nach und nach wieder der geistigen Welt zu öffnen. So kamen auch die Erinnerungen an frühere Inkarnationen in mein Bewusstsein. Sie fühlten sich an, als wären sie tatsächlich meine eigenen. (Mal ausgehend von der Einheit allen Seins, sind sie es letztlich ja auch irgendwie. Es stimmt also, wenn zigtausend Menschen sagen, sie wären dereinst Napoleon o.ä. gewesen 🙂 )

So war ich sehr motiviert, diese Erinnerungen zu be- und verarbeiten. Ich ließ Liebe in die früheren Inkarnationen fließen, indem ich diese Erfahrungen wertschätzte. Ich habe/ hatte Erinnerungen an Inkarnationen, in denen ich Opfer war und auch welche, in denen ich Täter war. Mir fiel es vermutlich deutlich leichter, als anderen Menschen, diese Erfahrungen und die dazugehörigen (vor allem die als Täter gemachten) Gefühle und Emotionen anzunehmen, zu akzeptieren, die Schätze darin zu sehen und zu bergen. Und oft habe ich dies nicht nur für mich selbst gemacht, sondern habe gleichzeitig im kollektiven Feld, an das ja die Erinnerungen angedockt waren und sind, gearbeitet.

Während ich über die Jahre mit dieser Seelenarbeit beschäftigt war, kam mir immer und immer wieder eine Frau in den Sinn. Sie war dereinst meine Klassenkameradin, aber wir hatten nie wirklich viel miteinander zu tun. Nun ja, zumindest nicht als Menschen. Auf der Seelenebene fühle ich eine deutliche Nähe zwischen ihr und mir. Als Mensch jedoch wunderte ich mich darüber und weil ich mir nicht erklären konnte, warum sie immer wieder auftauchte, habe ich andere Schamanen, Hexen, Heiler gefragt. Und keiner hatte eine Antwort, mit der ich viel anfangen konnte.

Bis eines Tages meine Freundin Monika in mein Leben trat und mir diese eigenartigen Dinge von ausgeliehenen Erinnerungen erzählte. Ein wenig komisch fand ich das natürlich schon. Doch es fühlte sich auch richtig an und machte ja auch Sinn.

Jetzt, vor kurzem, nicht lange nachdem ich mich entschieden hatte, mich als Sternenschamanin zu „outen“, war es an der Zeit, diese bearbeiteten und deutlich leichteren Erfahrungsenergiepakete wieder zurück zu geben, denn ich habe mich genügend in die entsprechenden Felder fallen lassen, habe ein Gefühl für die Dramen der Menschen und für energetische Knoten in den Feldern der Erde bekommen und habe vor allem eine Idee und konkrete Ansatzmöglichkeiten, wie ich heilsam wirken kann.

Die Seele, die ihre Erinnerungspakete wieder zurück bekommen hat, hat sich sehr gefreut und für mich ist es seitdem noch leichter geworden. Wie ein Deckel haben diese Pakete bisher für mich gewirkt. Jetzt kann ich noch mehr die sein, die ich bin.

Die Erfahrungen und Erinnerungen der Menschen sind die eine Zutat für das Gebräu im Kupferkessel.

Die andere Zutat ist die Erinnerung an die Ganzheit, die in mir sehr lebendig ist. Für viele Menschen ist es quasi eine Erinnerung an davor – vor dem Fall ins Vergessen, ins Dunkel, in die Trennung.

Vor vielen Jahren habe ich meine Geister gefragt, wie wir diesen Zustand von davor wieder erlangen können. Die Antwort war, das ginge gar nicht. Die Erfahrungen, die die Menschen gemacht haben, sind da. So, wie man einen Unfall nicht ungeschehen machen kann, lässt sich das Rad der Geschichte tatsächlich nicht zurück drehen. Und – die Erfahrungen seien doch wertvoll! Es wäre doch wirklich schade, wenn diese Schätze jetzt einfach zur Seite gelegt werden würden. Vielmehr ginge es darum, diese Erfahrungen und die Ganzheit zusammen zu bringen, miteinander zu verschmelzen und etwas vollkommen Neues, quasi eine neue Matrix zu erschaffen.

Während meine Freundin Moni und ich dieser Tage über all das sprachen, kam mir das Bild von einer alten, aber glücklichen Hexe, die nun also jene Menschheitserfahrungen, die Erinnerung an die Ganzheit, ein wenig Pfeffer und ein paar Krötenbeine (sorry, liebe Veganer/innen und Vegetarier/innen, mein inneres Kind und vor allem Hexen machen so etwas, das kann man überall in den Märchen nachlesen 😉 ) in einen Kupferkessel wirft, lange umrührt und das Ganze vor sich hin köcheln lässt, um zu schauen, was am Ende dabei heraus kommt.

Ich erzählte Moni von meinem Bild, woraufhin sie meinte: „Und du bist der Kupferkessel.“ Sie meinte mich mit meinem Körper. In meinen Zellen geschehe derzeit genau diese Verschmelzung. Das ist einer meiner Liebesdienste für die Erde und die Menschen. Und tatsächlich liege ich in der letzten Zeit oft einfach geplättet herum, weil da in meinem Körpersystem eine große Veränderung geschieht. Ich finde dieses Geplättetsein jedoch immer deutlich leichter zu ertragen, wenn ich weiß, was da geschieht. Und …  was ist schon ein wenig Plättung im Vergleich zu mehreren Jahrtausenden, die die Menschen durch das Dunkel des Vergessens gegangen sind?

So, liebe Sternenschwester, lieber Sternenbruder, vielleicht spürst du ein Echo in dir und kannst mit meinem Bericht etwas anfangen. Es würde mich sehr freuen.

Und nun wünsche ich uns allen einen zauberhaften Frühling und ein möglichst genussvolles Transformieren!
Es grüßt wie immer,
Tanja Richter

PS: Ich möchte klar stellen, was ich unter “Wahrheit” verstehe. Ich betrachte jeden einzelnen Menschen als Schöpfer, also auch als Schöpfer von Realität. Somit gibt es nicht die eine Wahrheit, sondern mindestens ebenso viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Und um noch genauer zu sein, wir erschaffen die Gesamtwahrheit in jeder Sekunde neu. Ich bitte euch also, das, was ich hier schreibe, als das anzuerkennen, was es ist: meine Wahrheit. Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, dann freut es mich. Wenn nicht, dann vergesst es getrost einfach wieder.

Wenn du meine Texte nutzen möchtest, kannst du das gerne tun. Bitte nenne mich (Tanja Richter - Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg) in diesem Fall als Autorin. Selbstverständlich freue ich mich auch über einen Link auf meinen Blog. Ich danke dir für deine Achtsamkeit!

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6 comments

  1. Danke für diesen Bericht, liebe Tanja. Es erinnert mich sehr an die Ella Kensington-Bücher. Eines heißt z.B. „Mary“, so wie sie fühlte ich mich auch oft.

    Ich selbst sah mich einmal während einer Sitzung vor der Inkarnation, wie ich vorm Auf-die-Erde-kommen in verschiedene „Dinge“ eintauchte. Dort bekam ich offenbar Programmierungen o.ä., über der Erde sah ich Schichten von Teerähnlichen Feldern, dann tauchte ich ins Erdfeld ein.
    Was mich in diese Programmierungen brachte war offenbar, daß ich Hilferufe hörte und näher hinschwebte, zupp, war ich gefangen.
    „Das sieht mir wieder ähnlich“, sagte ich zum Sitzungsleiter… Ich war wohl zu naiv. Nun, das vergeht einem hier recht schnell. Ich mein die Naivität.
    Das Bild vom Kupferkessel passt sehr gut, erst sammeln wir die Steine wieder auf, die liegengeblieben sind, dann polieren wir sie und stellen sie neu auf. Oder legen sie ins Feuer, damit sie schön glatt werden.
    Liebe Grüße, Hilke

  2. Liebe Tanja,

    dein Bericht bestätigt mein erwachtes Wissen, dass meine früheren Inkarnationen, nicht wirklich von mir gelebt wurden, sondern Informationen sind, um hier auf der Erde besser klar zu kommen. Danke dafür, denn so ein offenes Wort darüber habe ich bis jetzt von keinem gehört.
    Es freut mich sehr, dass immer mehr Sternensaaten sich melden und ihre Informationen den anderen zukommen lassen.

    Herzliche Licht-und Liebesgrüße Kirsten

  3. Danke für diesen Artikel. Ich habe mal ‚geträumt‘, daß ich kurz vor meiner Erdenreise zusätzlich so etwas wie Stempel eingedrückt bekam von verschiedenen bereits verstorbenen Menschen, z.B. Gandhi. Das heißt ich bin nicht eine Inkarnation von Gandhi, aber ich habe diesen starken Wunsch nach Frieden in mir.

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