Gehirn, Walnuss & Erleuchtung

Walnuss & Gehirn

In spirituellen Kreisen wird gern über die Erleuchtung geredet. Ich habe bis jetzt noch nicht verstanden, was genau das eigentlich sein soll. Es konnte mir auch noch keiner erklären. Mir scheint, dass sich die meisten Erleuchtungssuchenden erhoffen, dass ihr Leben nach diesem mysteriösen Ereignis irgendwie störungsfrei sein wird.

Ich glaube nicht an die Erleuchtung. Ich glaube, dass uns Lichter aufgehen können. Ich glaube auch, dass die meisten von uns die Erleuchtung gar nicht haben wollen.

Wir sagen, dass uns ein Licht aufgegangen ist, wenn wir etwas verstanden haben, etwas ins Licht des Bewusstseins gerückt ist. Stell dir doch nur mal vor, wie es dir gehen würde, wenn dir tatsächlich all-es bewusst wäre, wenn dir jederzeit das gesamte Universum mit all seinem enthaltenen Leben (z.B. das Leben in Form eines blauen Schwabbelwesens mit 12 Armen auf einem anderen Planeten), Perspektiven und Wahrnehmungen bewusst wäre. Dann wäre in uns alles hell erleuchtet und vermutlich würde unser Körper unter dieser Bewusstseinslast und Menge an Energie einfach zu Staub zerfallen. Wir können das in unserem hiesigen Sein nicht aushalten.

Und jetzt kommt die gute Nachricht: Wir brauchen das doch auch gar nicht.

Wenn wir gewollt hätten, dass wir in einem dauernden Gewahrsein von allem wären, dann hätten wir uns doch nicht inkarnieren brauchen. Die Freiheit, die wir hier auf der Erde in unserem Körper haben, ist auszuwählen, was von dem allen, das wir sind, hier und jetzt leben, manifestieren und erfahren wollen. Und das, was wir für unsere Manifestationswünsche benötigen, das braucht das Licht unserer Wahrnehmung. Leuchten wir also mit der Taschenlampe unseres Bewusstseins in das Dunkel der „Ursuppe“ oder wie ich es gerne nenne in das „Meer aller Möglichkeiten“ und suchen das, was uns auf unserem Weg weiter hilft und freuen uns auf die unendlichen Möglichkeiten, die wir in anderen Inkarnationen, auf anderen Planeten, in anderen Systemen immer noch erleben und erfahren können.

Bei dieser Suche kann uns der Pflanzengeist der Walnuss unterstützen.

Wie das?

Okay, das ist meine Erklärung: Als wir uns aus dem geistigen Raum, in dem es uns leicht fällt wahrzunehmen, dass wir all-es selbst sind, in unseren Körper geschlüpft sind, haben wir uns einen Filter eingebaut, der den größten Teil dessen, was wir eben auch sind, ausserhalb unseres hiesigen Bewusstseins hält, weil es uns in unseren Manifestationswünschen hier sonst einfach behindern würde und wir ggf. einfach verrückt werden würden, weil wir all die Wahrnehmungen nicht aushalten und verarbeiten könnten.

Dieser Filter heißt Gehirn. Er sorgt dafür, dass wir nur bestimmte Teile des Ganzen in das begrenzte Gebiet, das wir hier und heute sind, herein lässt. In unserer frühen Kindheit und auch später organisieren wir unseren Gehirnfilter auf die Weise, wie wir es wollen, um bestimmte Erfahrungen hier auf der Erde machen zu können. Unsere Eltern helfen uns dabei, indem sie uns entsprechend erziehen und uns ihre Werte vermitteln. Damit ist der Filter auf eine bestimmte Art eingestellt.

Wir machen unsere Erfahrungen und merken ggf., dass wir uns da vielleicht etwas ausgesucht haben, das uns nicht gefällt. Dann ist es möglich, den Gehirnfilter neu einzustellen. Ich nenne das gerne Gehirnmuskeltraining. Manche Datenbahnen im Gehirn sind sehr ausgefahren, weil wir sie sehr oft benutzt haben. Dann ist es hilfreich, einen Trampelpfad in neue Gedankenformen, in ein neues Bewusstsein, in neue geistige Gefilde (die wir zutiefst kennen, aber hier unten einfach vergessen haben) zu legen. Und an der Stelle kann uns die Walnuss große Dienste erweisen.

Ich liebe es, die Fähigkeiten der Pflanzen zu erkunden. Pflanzen verweben die Energien der Erde, der Sonne, des Universums, des Wassers, der Lüfte, … auf ihre ganz spezifische Weise und machen diese für uns eben auf jene spezifische Weise nutzbar. Als ich mich mit der Walnuss verbunden habe, habe ich ein großes Nichts gespürt. Das hat mich zunächst verwirrt, denn bisher hatte ich immer etwas gespürt, wenn ich mich mit einem Pflanzengeist verbunden habe. Bis mir klar wurde, dass das Nichts eben das ist, mit dem uns die Walnuss verbindet.

Im Nichts ist alles enthalten. Es ist das Meer aller Möglichkeiten.

Wenn wir also nach neuen Wegen in unserem Gehirnfilter suchen, neue Pfade anlegen wollen, kann uns die Walnuss dabei unterstützen. Wir können ihre Energie auf vielfältige Weise aufnehmen. Wir können einfach ihre Früchte essen, wir können den Geist der Walnuss selbst bitten, uns zu untersützen, wir können ihr Holz verräuchern oder einen Tee aus ihren Blättern machen, ihn trinken oder in ihm baden. Oder wir können uns auch einfach immer mal wieder an einen Walnussbaum kuscheln und ihn so richtig lieb haben.

PS: Ich möchte klar stellen, was ich unter “Wahrheit” verstehe. Ich betrachte jeden einzelnen Menschen als Schöpfer, also auch als Schöpfer von Realität. Somit gibt es nicht die eine Wahrheit, sondern mindestens ebenso viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Und um noch genauer zu sein, wir erschaffen die Gesamtwahrheit in jeder Sekunde neu. Ich bitte euch also, das, was ich hier schreibe, als das anzuerkennen, was es ist: meine Wahrheit. Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, dann freut es mich. Wenn nicht, dann vergesst es getrost einfach wieder.

Wenn du meine Texte nutzen möchtest, kannst du das gerne tun. Bitte nenne mich (Tanja Richter - Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg) in diesem Fall als Autorin. Selbstverständlich freue ich mich auch über einen Link auf meinen Blog. Ich danke dir für deine Achtsamkeit!

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