Die Sterne auf dem Meeresgrund oder wie unten so oben

eine Austernschale

Heute möchte ich euch über ein Gleichnis berichten, das mir das Universum dereinst vermittelte.

Als Schamanin bin ich oft in der Natur und sammle Pflanzen, Steine und auch mal Teile von Tieren, um die enthaltenen Schwingungen und Frequenzen zu nutzen, also die Kräfte dieser Wesen. So war ich vor einigen Jahren auch an der Nordsee unterwegs und fand jede Menge Austernschalen. Ich freute mich, auch wenn ich noch nicht wusste, wozu ich diese Schalen brauchen würde und was genau sie transportierten.

Zu Hause angekommen, setzte ich mich hin und nahm die Austernschalen in meine Hände, um zu erspüren, welche Energie sie enthielten. Was ich da wahrnahm, erstaunte mich zutiefst. Ich glaubte es anfangs gar nicht, denn ich spürte die Energie der Sterne in den Schalen dieser Muscheln. Und sie ließ sich nicht leugnen. Ich kenne die Energie der Sterne sehr gut und konnte mich nicht täuschen.

Doch wie sollte die dorthin gelangt sein? Wie kommen die Sterne bis auf den Grund des Meeres?

Es brauchte drei Tage, bis mir ein Licht aufging. Es war eben ein Gleichnis. Nicht die Sterne selbst haben jene Energie dorthin gebracht, sondern ein gleichartiger Prozess.

Wenn in eine Auster ein Sandkorn gelangt, dann entwickelt sich über einen gewissen Zeitraum durch chemische und physische Prozesse, unter Schmerzen und im tiefen Dunkel eine Perle. Wir finden diese Perlen wunderschön, nicht wahr?

Und so geschieht oder besser geschah es auch mit der Erde. Wir Menschen sind gemeinsam mit Mutter Erde und allem, was auf ihr sonst noch so lebt, viele Jahrtausende durch die Dunkelheit und durch sehr schmerzhafte Prozesse gegangen, um die Liebe, die Bedingungslosigkeit der Liebe, die uns in den geistigen Sphären wohl vertraut ist, aber eben „nur“ geistig begegnet, zu verkörpern, in die Materie zu bringen, dichter zu machen. Um dies zu tun, brauchten wir diese Prozesse, Schmerzen und auch die Dunkelheit. Wir sind gemeinsam mit Mutter Erde und allem, was sonst noch so auf ihr lebt zu einer Perle im Universum geworden (und sind auch noch immer dabei).

Von den Sternen aus kann man dies sehen und so wahr nehmen, auch wenn es schwer sein mag, als ein Mensch, der sich noch durch diese Prozesse geschleudert fühlt, diese Wahrnehmung zu teilen. Die Sterne liegen gleich der Austernschale um die Perle herum. Und so kommt die Sternenenergie in die Austernschale. Wie unten so oben, wie oben so unten. Das hat für mich eine neue Tiefe bekommen, als ich dieses Gleichnis geschenkt bekam.

PS: Ich möchte klar stellen, was ich unter “Wahrheit” verstehe. Ich betrachte jeden einzelnen Menschen als Schöpfer, also auch als Schöpfer von Realität. Somit gibt es nicht die eine Wahrheit, sondern mindestens ebenso viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Und um noch genauer zu sein, wir erschaffen die Gesamtwahrheit in jeder Sekunde neu. Ich bitte euch also, das, was ich hier schreibe, als das anzuerkennen, was es ist: meine Wahrheit. Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, dann freut es mich. Wenn nicht, dann vergesst es getrost einfach wieder.

Wenn du meine Texte nutzen möchtest, kannst du das gerne tun. Bitte nenne mich (Tanja Richter - Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg) in diesem Fall als Autorin. Selbstverständlich freue ich mich auch über einen Link auf meinen Blog. Ich danke dir für deine Achtsamkeit!

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