Das Maskuline, das Feminine & unser Umgang mit Tieren

Ein See im Mondlicht und ein losfliegender Schwan

Auch heute bitte ich dich, liebe Leserin, lieber Leser, der Schwingung meiner Worte zu folgen und sie zu erfassen. Wieder schlage ich einen weiten Bogen, stelle dabei vieles verkürzt dar und beleuchte ganz sicher nicht alle Aspekte des Seins. Es ist so vielfältig und komplex, dass mir das in einem Blogbeitrag nicht möglich ist.

Ich bitte dich, erst zu schauen, was in dir berührt wird und dann zu reagieren. Vermutlich ist mein Thema gut geeignet, um jede Menge Widerspruch zu provozieren. Das ist in Ordnung. Natürlich. Doch vorher schau bitte, wo dich meine Worte berühren, nicht um mir einen Gefallen zu tun, sondern dir selbst und vielleicht ja auch den Tieren.

In meinem letzten Beitrag „Veganismus und blinde Flecken“  habe ich in einem Kommentar geschrieben, dass ich mir auch noch mal die blinden Flecken von aggressiv werdenden Fleischessern anschauen möchte. Es gibt jede Menge blinder Flecken, die ganz offensichtlich sind wie z.B. tatsächlich ein nichteingestandenes schlechtes Gewissen Tieren gegenüber, Bequemlichkeit usw. Doch auf die werde ich nicht weiter eingehen, denn sie sind, wie bereits gesagt, offensichtlich.

Nein, ich bin vielmehr auf einen blinden Fleck aufmerksam geworden, den für mein Empfinden sowohl aggressiv werdende Fleischesser als auch aggressiv werdende Vegetarier und Veganer auf unterschiedliche Weisen leben und der hat mit dem Thema Weiblichkeit zu tun.

In meinem Reisebericht über die Reise zum Deva der Rinder schrieb ich:

Die Aussage der Kühe war auch, dass sie das weibliche und konkret das mütterliche Prinzip der bedingungslosen Versorgung in sich tragen. Sie wollen den Menschen gerne dienen, doch sie wünschen sich Respekt, Achtsamkeit und Kommunikation. Sie sagten, so wie wir mit der menschlichen Weiblichkeit und Mütterlichkeit umgehen, gehen wir eben auch mit ihnen um. Die Göttin Isis unterstützt die Frauen darin, in sich selbst ihre Weiblichkeit wieder zu achten und zu ehren und eben auch das mütterliche Prinzip der bedingungslosen Versorgung.

Ich halte das für eine sehr wichtige Aussage. Denn hier geht es um mehr als „nur“ um die Tiere. Es geht um ein ganz grundlegendes Prinzip auf der Erde.

In verschiedenen Kommentaren von Lesern und Leserinnen meines letzten Beitrags wurde ich gefragt, wie ich davon ausgehen könne, dass Tiere sich freiwillig zu Opfern machen und sich ausbeuten lassen wollen. Doch das hatte ich nirgendwo in meinem Beitrag geschrieben. Wohl aber hatte ich geschrieben, dass es zumindest bei den Rindern nicht nur nach meiner Wahrnehmung so sei, dass sie gerne schenken. Und das ist für mich der Knackpunkt. Es gibt einen Unterschied zwischen (sich) schenken und ausgebeutet werden. Genau an der Stelle sehe ich auch ein Dilemma in Bezug auf das Leben der Weiblichkeit in der heutigen Zeit.

Darauf will ich genauer eingehen. Ich fange mal an mit einem Beispiel zum Punkt Dankbarkeit.

Dankbarkeit

Ich hatte mal ein Erlebnis mit einem Mann, den ich vor etlichen Jahren sehr geliebt habe. Er hatte einen Sohn, der seinen 18. Geburtstag feiern wollte. Ich half also drei Tage lang, dieses Fest vorzubereiten, Geschenke zu kreieren und zu kaufen, kümmerte mich, so gut ich konnte, um die Gäste und räumte hinterher mit auf. Natürlich war es für mich schon irgendwie selbstverständlich, mich so zu beteiligen, auch wenn dieser Sohn mich deutlich ablehnte, weil er wollte, dass seine Eltern wieder zusammen kommen. Doch es wäre für mich schon auch ebenso selbstverständlich gewesen, wenigstens vom Vater ein Dankeschön zu bekommen. Doch das kam nicht. Und das machte mir zu schaffen.

Ich fragte mich, warum es mir so zu schaffen machte. Damals dachte ich noch, ich könne nicht bedingungslos lieben, wenn es mich so negativ berührte. Ich müsse doch bedingungslos geben können. Doch mein unangenehmes Gefühl ließ mich nicht los. Und dann kam mir die Erklärung: ein Dankeschön hätte mir gezeigt, dass mein Geschenk überhaupt angenommen wurde – nicht nur wahrgenommen, sondern angenommen. Doch die beiden, Vater und Sohn, konnten nicht annehmen und so mussten sie sich grapschen (mir fällt kein besseres Wort ein). Ich fühlte mich ausgebeutet und irgendwie schmutzig. Es war nicht mehr freiwillig, was ich gegeben habe.

In Würde und Dankbarkeit annehmen zu können, ist in meinen Augen eine Kunst, die es wieder zu lernen gilt. Ich erinnere an die Bitte von Mutter Erde, über die ich in meinem Beitrag „Heilung der Erde?“ berichtete.

Das passive Annehmen und das aktive Nehmen

An dieser Stelle möchte ich näher auf den Unterschied zwischen dem femininen, passiven Annehmen und dem maskulinen, aktiven Nehmen eingehen. Es ist mir wichtig, noch einmal zu betonen, dass ich sowohl in Männern als auch in Frauen das Feminine und das Maskuline zu gleichen Teilen angelegt sehe. Wie weit das jeweils gelebt wird, ist eine andere Frage. Es steckt keine Wertung darin. (Eine deutliche Identifizierung mit dem jeweiligen Pol empfiehlt sich für meinen Geschmack vor allem in Bezug auf Sexualität, denn die sorgt für Spannung und Erotik. Hier gibt es dazu ein Buch, das ich sehr empfehlen kann: „Vom Nehmen und Genommenwerden: Für eine neue Beziehungserotik“.)

So, wie ich es wahrnehme, gibt es einen Unterschied, zwischen dem femininen, passiven Annehmen und dem maskulinen, aktiven Nehmen. Ich vermute, dass diese Polarität in früheren Zeiten klarer gelebt wurden und sich so die Frauen vornehmlich zu Sammlerinnen entwickelten, wohingegen die Männer eher gejagt haben. Das Feminine nahm an, was Mutter Erde an Beeren und Kräutern schenkte und das Maskuline nahm aktiv, was die Natur hervorbrachte, eben auch Tiere. Der eine Pol wurde eher von den Frauen und der andere eher von den Männern gelebt. Und beides diente dem Leben der Sippe.

Die Unterdrückung und Ausbeutung des Femininen

Wie wir alle wissen, wurde in den letzten Jahrtausenden das Feminine unterdrückt und ausgebeutet. Es begann in meiner ganz persönlichen Erinnerung vor gut 6000 Jahren und hat sich immer weiter entwickelt und bekräftigt. Wir alle, also alle Menschen, die sich seit damals auf der Erde inkarniert haben, waren daran auf die eine oder andere Art beteiligt. Mir fällt gerade auf, dass ich es vielleicht anders ausdrücken sollte: Wir haben die Pole des Maskulinen und des Femininen sehr weit auseinandergezogen. Männer sind immer weiter in den maskulinen Pol gegangen, immer mehr in die Aggression, ins Aktive und das wurde geehrt und geachtet, da es offensichtlich Vorteile hatte. (Natürlich gab es immer Ausnahmen.) Frauen sind immer mehr in den femininen Pol gegangen, waren so passiv, dass sie vollkommen abhängig von Männern wurden bzw. gemacht wurden. Sie wurden das „schwache Geschlecht“ und das wurde abgewertet, benutzt und eben auch ausgebeutet. (Mir ist natürlich bewusst, dass es noch andere Ausbeutungsstrukturen gab und gibt. Doch hier geht es jetzt um diese.)

Auch Frauen begannen, sich vom Femininen abzuwenden, das Weibliche zu verachten und auch zu fürchten. Lange Zeit war es auch für Frauen normal, so behandelt zu werden, kein oder nur beschränktes Recht auf Mitbestimmung zu haben, kein oder nur beschränktes Recht auf Selbstbestimmung zu haben und so weiter. Es wurde normal, dass die Geschenke des Femininen keine Geschenke mehr waren. Die Hingabe, zu der das Feminine fähig war, wurde zum Anlass genommen, Frauen in jeglicher Hinsicht einfach als Eigentum zu betrachten. Das ändert sich erst seit ein paar Jahrhunderten wieder.

Die Emanzipation der Frau

Die Befreiung des Femininen geht über das Leben des Maskulinen. Es war und ist notwendig für Frauen, sich zunächst in den maskulinen Pol zu begeben und sich ihr Recht auf die Ressourcen dieser Welt, auf Selbstbestimmung, Mitbestimmung, Aktivität und Aggression zu erkämpfen. Inzwischen gibt es viele Frauen, die unabhängig vom Mann sind. Und leider ist diese Bewegung z.T. so umgeschlagen, dass das maskulin Aktive von Frauen erwartet wird. Eine Frau sollte ihren Mann stehen. Jede Menge Verwirrung herrscht in Bezug auf Männlichkeit und Weiblichkeit, Männern und Frauen.

Noch immer wird das Feminine nach meiner Wahrnehmung kaum gelebt. Frauen haben Angst davor und zwar aus gutem Grund. Und inzwischen wird auch das Maskuline vor allem von Männern, die die alten Strukturen nicht mehr leben wollen, abgelehnt. Sie haben Angst vor ihrer Aggression, ihrer Kraft und dem Nehmen und auch das aus gutem Grund. Es herrscht z.T. eine eigenartige Geschlechtslosigkeit oder auch Umkehrung der Pole zwischen Männern und Frauen.

Die Befreiung

Ich berichte als erstes mal von einer Erfahrung, die ich persönlich gemacht habe. Als ich ein Kind wahr, habe ich lernen wollen, wie man mit einer Bohrmaschine umgeht, habe schwere Sachen getragen und wollte alles lernen, was ich brauchte, um ohne Mann leben zu können. Über die Jahrzehnte hinweg durfte ich in meinen Beziehungen lernen, dass ich das Weibliche so dermaßen ablehnte und selbst verachtete, dass ich nie Erfüllung in meinen Beziehungen finden konnte. Immer wollte ich der bessere Mann in der Beziehung sein ohne dass mir das bewusst gewesen wäre, bis ich nicht mehr umhin konnte, mir diese Tatsache einzugestehen. Seit nunmehr einem knappen Jahrzehnt beschäftige ich mich also mit diesem Thema und habe begonnen, meine Weiblichkeit anzuerkennen, zu achten und soweit zu leben, wie es mir innerhalb der noch immer sehr maskulinen gesellschaftlichen Strukturen und Denkweisen möglich ist.

Und innerhalb dieser Entwicklung und auch Suche, die ich ganz bewusst gewählt habe, gab es eine Erfahrung, die mich tief berührt hatte. Ich wusste plötzlich, wonach ich suche. In der vollkommenen Hingabe und im Dienen, vor der ich große Angst hatte und zu Teilen auch noch immer habe (die Erfahrungen von Jahrtausenden stecken in unseren Zellen und Knochen), die ich in Anfängen dennoch gewagt habe, lag ein Gefühl der vollkommenen Freiheit. Es fühlte sich einfach absolut richtig an und ich fühlte mich zutiefst als Frau bestätigt. In meinem Unterleib spürte ich zum ersten Mal in meinem Leben nicht einen Stein und Verfestigungen, sondern vollkommenen Frieden. Ich sah einen See, in dem sich das Mondlicht spiegelte. Das war also Weiblichkeit! Wie wunderschön! Und mal wieder: wie paradox!

Ich spürte die Fülle, den Überfluss, der im Femininen liegt. Ich spürte, das Mich-verströmen und das Schenkenwollen, die Hingabe an das Maskuline und das Leben überhaupt und den Wunsch, genommen zu werden. In Würde und Dankbarkeit.

Und dann kam sie wieder, meine Angst. Ich habe in meiner jetzigen Inkarnation noch keinen Mann kennen gelernt, der in der Lage gewesen wäre, ein solches Geschenk des Femininen wirklich zutiefst und aktiv zu nehmen. (Selbstverständlich habe ich einen solchen Mann bisher auch noch nicht angezogen, ich war bzw. bin ja selber noch auf dem Weg.) Und mir wurde bewusst, welches Verantwortungsbewusstsein das für das Maskuline bedeutet, wenn es das Feminine nicht einfach nur ausbeuten möchte. Das Maskuline muss die Bedürfnisse des Femininen kennen, achten, ehren und erfüllen, damit sich das Feminine derartig verströmen und hingeben kann. Es muss nicht nur die Bedürfnisse des Femininen kennen, sondern auch die eigenen und die des Lebens allgemein. Darin liegt für mein Gefühl die Befreiung des Femininen und  auch des Maskulinen, denn die Unterdrückung der einen Energie führt unweigerlich auch zur Unterdrückung der anderen, gegenpoligen Energie. So möge das Weibliche das Maskuline achten und ehren, ihm dienen und sich ihm hingeben und das Maskuline möge dem Femininen dienen, es achten und ehren und es nehmen.

Die Befreiung des Femininen ist die Befreiung der Tiere

Diese Behauptung stelle ich hier mal auf.

Wenn wir anerkennen, dass es den Wunsch gibt, sich selbst zu verschenken, hinzugeben und genommen zu werden, wenn wir weiterhin davon ausgehen, dass das Feminine, und somit dieser Wunsch in allem steckt, was existiert und wenn wir fernerhin, das Feminine zunächst in uns selbst achten und ehren, können wir nicht umhin, es auch in anderen Wesen zu achten und zu ehren. Die Befreiung des Femininen wird für mein Gefühl dafür sorgen, dass wir den Geschenken der Erde, der Natur und der Tiere wieder mit Respekt, Achtung und in Dankbarkeit begegnen. (Das Feminine dürfte ein blinder Fleck derjenigen Fleischesser sein, die aggressiv werden, wenn sie einem Veganer auch nur begegnen.)

Ich möchte an dieser Stelle einen Kommentar einer Frau auf meinen Blog, den ich auf einer anderen Plattform veröffentlicht habe, zitieren:


aber ich merke jetzt, während ich dies schreibe, dass dem nicht so ist:
Das liegt daran, dass es für mich immer nur dann stimmig ist, wenn ich alles, was ich gerne haben möchte oder mir nehmen möchte (wobei ich gerade merke, dass ich mir gar nichts wirklich nehmen möchte… das wäre für mich – glaube ich – niemals stimmig…), vorher um Erlaubnis frage, ob es denn von mir „gehabt“ werden will…
ich möchte, dass – was auch immer – sich mir schenkt, dies nur tut, weil es das tun möchte, weil es aus irgendeinem Grund, den ich nicht zu kennen und auch nicht zu verstehen brauche, für das, was immer sich mir schenken will, wichtig ist, das jetzt mir zu tun, zu schenken…
ebenso will ja auch ich niemals einfach so genommen werden – aber ich will mich immer wieder schenken…
und dann bin ich auch froh, wenn ich, das Geschenk, das ich sein möchte, auch gerne und dankbar angenommen werde…
und so ist es wahrscheinlich auch für uns wichtig, achtsam darauf zu sein, wer oder was sich uns in einem Augenblick unseres Lebens schenken möchte…
und es ist nicht gut, was sich uns schenken möchte, einfach so abzulehnen, weil es zum Beispiel die eigene Weltanschauung zu verbieten scheint…
es könnte nämlich das, was sich uns schenken möchte, in seiner Entwicklung behindern…
grade merke ich wie selten:
alles fliesst – und es ergibt keinen Sinn, sich irgendwo festzuhalten…

(Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass es ggf. ja auch zur Entwicklung eines Wesens gehören kann, in seinem Sich-schenken-wollen abgelehnt zu werden, finde ich, dass dieser Kommentar es wundervoll trifft! Vielen Dank, dass ich ihn hier veröffentlichen darf!)

Die Befreiung des Maskulinen bringt Frieden

Und zwar sowohl den Menschen als auch den Tieren. Diese Behauptung stelle ich hier mal auf.

Wenn wir das Maskuline in uns selbst anerkennen und uns entscheiden, dem Leben in all seinen Erscheinungsformen zu dienen, wenn wir ferner anerkennen, dass der Tod ein Teil des Lebens ist, dann können wir aufhören, diese Energie, diesen Pol abzulehnen, können uns die Kriege der Jahrtausende vergeben und nehmen die Hüterschaft an. Dann können wir akzeptieren, dass die Natur auch durch den Tod ein Gleichgewicht schafft. Wir brauchen kein schlechtes Gewissen mehr zu haben und wir brauchen auch nicht nur den femininen Pol leben zu wollen. (Das scheint mir in diesem Zusammenhang ein blinder Fleck derjenigen Vegetarier und Veganer zu sein, die aggressiv werden, wenn sie einem Fleischesser auch nur begegnen.)

So bringt die Befreiung des Maskulinen Frieden unter die Menschen durch das Anerkennen der Verantwortung für das Leben und den Tod. Und diese Befreiung bringt Frieden zu den Tieren, da sich das Maskuline wieder in seine Hüterschaft begibt und gibt, was gebraucht wird.

Mein Wunsch

Möge Friede herrschen und mögen wir uns der Fülle und des Reichtums, den Mutter Erde mitsamt den Wesen, die auf ihr leben, uns und allen anderen schenkt, bewusst sein. Mögen wir die Würde wiederfinden, die im Annehmen und in der Hingabe liegt. Mögen wir uns der Verantwortung sowohl der Natur als auch uns selbst gegenüber bewusst sein und die Idee von Besitz und Eigentum durch die Idee der Hüterschaft ersetzen. Mögen wir den Tot wieder als einen Teil des Lebens akzeptieren. Die Liebe, die hier gemeint ist, erschafft Dankbarkeit und nicht Krieg.

Und hier gibt es noch einen schönen Beitrag zum Thema Weiblichkeit und Männlichkeit von einer Kollegin: „Das weibliche und das männliche Urprinzip“ von Ute Strohbusch

PS: Ich möchte klar stellen, was ich unter “Wahrheit” verstehe. Ich betrachte jeden einzelnen Menschen als Schöpfer, also auch als Schöpfer von Realität. Somit gibt es nicht die eine Wahrheit, sondern mindestens ebenso viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Und um noch genauer zu sein, wir erschaffen die Gesamtwahrheit in jeder Sekunde neu. Ich bitte euch also, das, was ich hier schreibe, als das anzuerkennen, was es ist: meine Wahrheit. Wenn ihr damit etwas anfangen könnt, dann freut es mich. Wenn nicht, dann vergesst es getrost einfach wieder.

Wenn du meine Texte nutzen möchtest, kannst du das gerne tun. Bitte nenne mich (Tanja Richter - Seelen(t)raum - Selbstliebe als Weg) in diesem Fall als Autorin. Selbstverständlich freue ich mich auch über einen Link auf meinen Blog. Ich danke dir für deine Achtsamkeit!

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7 comments

  1. Gehe fast in allem dacore.
    Manche Erfahrungen kann ich teilen. Und mein Wunsch bleibt, die Dankbarkeit dem Weiblichen gegenüber bei meinem Seelenpartner wieder zu erinnern, auch wenn er frei ist, sie zu fühlen oder auch nicht. Die Größe, auszuhalten, wenn er sie (noch nicht) fühlen kann, wünsche ich mir.

  2. Ein sehr beeindrückender Text, danke.

    „Ich habe in meiner jetzigen Inkarnation noch keinen Mann kennen gelernt, der in der Lage gewesen wäre, ein solches Geschenk des Femininen wirklich zutiefst und aktiv zu nehmen“ – das kann ich vom ganzen Herzen unterschreiben, aber ist das ein Grund, um uns unsere Urkraft zu entbehren? Ich habe dies mit „nein“ beantortet und vertraue darauf, dass mein bewußtes Ich auf einem Pendant trifft….

    Als kleine Anmerkung noch, David Deida hat meiner Meinung nach sehr passend dazu geschrieben bzw. vorgetragen.

  3. Ein sehr schöner Text und deckt sich 100%ig mit meiner Wahrheit sowie meiner „Aufwach-Erfahrung“ 🙂

    Vielen, vielen Dank dafür,
    Lg Katleen (Awakening)

  4. Schön und vielen Dank.
    Für mich war und ist der Zusammenhang von Hingabe und Ausliefern spannend. Vielleicht ist es hilfreich das genauer zu betrachten. Auch um es gegebenenfalls zu differenzieren. Namaste

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