Wir werden manipuliert! Na und?

Was ist wahr?

Wir werden manipuliert. Dieser Satz begegnet mir immer wieder und quasi überall. Wir werden manipuliert durch die „Mainstream“medien, die Reptiloiden und andere Aliens, die Politiker, die Schule, das System usw. usf. Die Liste derer, die uns manipulieren ist enorm lang.

Zum einen bin ich mir nicht so sicher, ob das so in diesem Maße stimmt. Und zum anderen – und das wiegt für meinen Geschmack erheblich schwerer – weiß ich nicht, wozu eine solche Aussage hilfreich ist.

Was macht es denn, wenn mir gesagt wird, ich würde manipuliert werden? Wie fühle ich mich? Es macht mich misstrauisch, ängstlich und ich gehe in Widerstand. Ich kann einen klaren Feind ausmachen, nämlich den Manipulator. Ich habe nicht mehr das Gefühl, mein eigenes Leben in der Hand zu haben, sondern eben fremdbestimmt zu sein. Und was genau erschaffen diese Gefühle? Was kann damit in Resonanz gehen?

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Das Maskuline, das Feminine & unser Umgang mit Tieren

Ein See im Mondlicht und ein losfliegender Schwan

Auch heute bitte ich dich, liebe Leserin, lieber Leser, der Schwingung meiner Worte zu folgen und sie zu erfassen. Wieder schlage ich einen weiten Bogen, stelle dabei vieles verkürzt dar und beleuchte ganz sicher nicht alle Aspekte des Seins. Es ist so vielfältig und komplex, dass mir das in einem Blogbeitrag nicht möglich ist.

Ich bitte dich, erst zu schauen, was in dir berührt wird und dann zu reagieren. Vermutlich ist mein Thema gut geeignet, um jede Menge Widerspruch zu provozieren. Das ist in Ordnung. Natürlich. Doch vorher schau bitte, wo dich meine Worte berühren, nicht um mir einen Gefallen zu tun, sondern dir selbst und vielleicht ja auch den Tieren.

In meinem letzten Beitrag „Veganismus und blinde Flecken“  habe ich in einem Kommentar geschrieben, dass ich mir auch noch mal die blinden Flecken von aggressiv werdenden Fleischessern anschauen möchte. Es gibt jede Menge blinder Flecken, die ganz offensichtlich sind wie z.B. tatsächlich ein nichteingestandenes schlechtes Gewissen Tieren gegenüber, Bequemlichkeit usw. Doch auf die werde ich nicht weiter eingehen, denn sie sind, wie bereits gesagt, offensichtlich.

Nein, ich bin vielmehr auf einen blinden Fleck aufmerksam geworden, den für mein Empfinden sowohl aggressiv werdende Fleischesser als auch aggressiv werdende Vegetarier und Veganer auf unterschiedliche Weisen leben und der hat mit dem Thema Weiblichkeit zu tun.

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Veganismus und blinde Flecken

Rinder tragen das mütterliche Prinzip des bedingungslosen Nährens in sich

Vorneweg möchte ich einige Dinge klar stellen. Zunächst einmal habe ich absolut kein Problem mit vegetarischer oder veganer Lebensweise. Wer sich auf diese Weise ernähren möchte und wem es gut tut, möge dies so tun. Desweiteren gehört aus meiner Sicht alles abgeschafft, was Tiere leiden lässt: Massentierhaltung, die heutige industrielle Art der Schlachtung, Medikamente, das Wegnehmen von Jungtieren, Respektlosigkeit und Unachtsamkeit jeder Art. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

Den Trend zur vegetarischen und veganen Ernährungsweise empfinde ich als eine Gegenbewegung zur Tierquälerei und das Sich-über-die-Tiere-stellen des Menschen. Das scheint mir wichtig und notwendig. Allerdings nehme ich bei großen Teilen dieser Bewegung den einen oder anderen blinden Fleck wahr. Immer wieder gerate ich in Diskussionen mit äußerst aggressiven Veganern (Vegetarier habe ich bisher eher gemäßigter erfahren). Aggressiv werden sie, wenn ich erzähle, dass ich Fleisch (wenig und ausgesucht) und Fisch (öfter und vorher wild lebend) esse.

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