Der Weg der Mitte

eine Hand, die zwischen fallenden Dominosteinen steht und diese stoppt.

Folgenden Beitrag schreibe ich mit Zustimmung der Frau, um die es hier geht. Vielen Dank für diese Erlaubnis!

Ich schreibe aus dem Gefühl heraus, dass es nicht nur ihr so geht, sondern die eine oder andere Mutter und vielleicht ja auch der eine oder andere Vater vor ähnlichen Herausforderungen steht.

Vor einiger Zeit hatte ich ein Gespräch mit einer Frau, die meine Meinung hören wollte. Es ging um sie und ihren inzwischen jugendlichen Sohn. Ich sagte ihr, ich hätte keine Kinder und wäre mir daher nicht sicher, ob ich die richtige Ansprechpartnerin für sie sei. Doch sie meinte, dass ich vielleicht gerade deswegen die Richtige sein könne.

So erzählte sie mir, dass sie ihren Sohn sehr tolerant erzogen habe. In fast alle Entscheidungen war er schon als kleines Kind mit einbezogen. Inzwischen, so sagte sie mir, wäre ihr klar, dass Kinder in so jungen Jahren auch mächtig überfordert sein können, wenn sie alles mitentscheiden sollen. Es ist gut, als Elternteil auch einfach mal kurz und klar die Richtung anzugeben.

Es ist wie es ist. Das ist die Vergangenheit und nicht mehr zu ändern. Und nun hat sie mit den Auswirkungen zu tun. Ihr Sohn ist es gewohnt, seine Entscheidungen selbst zu treffen und darin unterstützt zu werden. Er hat nicht gelernt, dass es Grenzen gibt bzw. seine Mutter welche setzt. Jetzt wollte er etwas tun, was ihr gar nicht gefällt und wollte ihre Zustimmung und Mithilfe. Sie war nun also in der Situation, dass sie nicht mehr umhin konnte, etwas zu tun, was sie seit vielen Jahren zu vermeiden versuchte: Sie musste „Nein“ zu ihrem geliebten Sohn sagen.

Continue Reading

Einladung & Meditation zum Spüren der eigenen Grenzenlosigkeit

Eine Art Wurmloch als Zugang zum Raum der Unbegrenztheit

Foto: Jurik Peter/ shutterstock.com

Im Zuge einer Arbeit zur Verankerung meines Sternenschamaninseins im irdisch-schamanischen Feld wurde ich von den Hütern dieses Feldes gebeten, eine Meditation für Schamanen der kollektiv-irdenen Traditionen zu kreieren. Sie sollen die Möglichkeit haben, sich in den Raum der Grenzenlosigkeit – des AllEinSeins – jenseits aller irdischen Erfahrungen und Felder  zu begeben.

In der Gleichzeitigkeit des Seins existieren Menschen in unterschiedlichsten Zuständen. Wir können uns gleichzeitig in diesen unterschiedlichen Zuständen wahrnehmen, z.B. als voneinander und von allem getrennte Wesen oder als ein verbundenes Sein mit allen Wesen und Dingen oder als alle Wesen und Dinge. Vermutlich gibt es noch unendlich viele andere Zustände, die mir hier und jetzt aber nicht präsent sind und mir auch nicht wichtig erscheinen.

Wollen wir unsere eigene Grenzenlosigkeit, unsere Größe und Weite spüren, erfahren, integrieren und für uns hier und jetzt nutzbar machen, können wir dies nur tun, wenn wir alle bisher gesetzten, angenommenen und erfahrenen Grenzen auflösen.

Continue Reading

Meditation für inneren und äußeren Frieden

eine Taube, die aus zwei offenen Händen los fliegt

Foto: Little Perfect Stock/ shutterstock.com

Ausgehend von meinem Text „Frieden“ stelle ich nun hier die Meditation dazu online. Viel Freude damit!


Schließe deine Augen und atme siebenmal tief ein und aus. Beim einatmen holst du dich aus jeder Ecke des Universums zu dir zurück in dein Herz. Beim ausatmen lässt Du eine Sonne aus deinem Herzen erwachsen. Sie wird mit jedem Atemzug größer.

Atme ein und aus … und ein und wieder aus … und wieder ein …

Rufe deine Geister und bitte sie, dich zu deinem Ort des Friedens zu begleiten. Gemeinsam geht ihr los. Schau dich um. Wie sieht die Gegend um dich herum aus? Atme sie ein. Das ist deine derzeitige Seelenlandschaft. Du gehst und atmest und dann siehst du eine Tür.

Du öffnest sie und betrittst gemeinsam mit deinen geistigen Freunden den Raum dahinter. Es ist der Raum deiner Wut. Fühle in sie hinein und lasse sie zu. Atme ein und aus. Atme deine Wut ganz in dich hinein. Nimm sie wahr und an und lasse sie frei in dir fließen. „Ja, ich bin auch meine Wut.“ Verweile noch ein wenig in diesem Raum, bis du ihn wieder verlässt.

Weiter gehst du und spürst die Stille in dir bis du zur nächsten Tür gelangst.

Wieder öffnest du diese Tür und gehst in den Raum dahinter. Es ist der Raum deines Widerstands. Spüre jeden Widerstand, der sich in dir regt. Es ist Widerstand gegen Schöpfungen, die sich in deinem Leben zeigen. Es ist Widerstand gegen ungeliebte Anteile in dir selbst. Und es ist Widerstand gegen Vorstellungen, Ideen und Handlungen anderer Wesen. Lasse ihn zu. Lasse jeden Widerstand gegen deinen Widerstand los. Atme ihn ein und lass ihn frei in dir fließen.  „Ja, ich bin auch mein Widerstand.“ Verweile noch ein wenig in diesem Raum und dann verlasse ihn wieder.

Continue Reading