Ein Hohelied auf Vater Tod

Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mal wieder mit einer Freundin. Sie bat mich um eine Idee, wie sie eine energetische Tür schließen könne, bei der es ihr schwer fiel, sie hinter sich zu zu machen. Der erste, der mir dazu als hilfreich einfiel, war Vater Tod. Er ist der tollste Überdieschwellehelfer, den ich kenne. Doch meine Freundin meinte, der sei ihr zu hart. Ihr falle bei Vater Tod immer das Gerippe mit dem schwarzen Umhang und der Sense ein. Und ich antwortete, dass ich genau den meine.

Und dann kam ich ins Schwärmen.

Ich bin ihm in meiner jetzigen Inkarnation bereits ein paar Mal begegnet. Und immer hat die Begegnung mit ihm in mir ein tiefes Gefühl von Liebe, Geborgenheit und Dankbarkeit hinterlassen. Er kam nicht nur bei solchen Gelegenheiten, wenn es darum ging, eine Seele – egal ob Mensch oder Tier – aus ihrem Körper zu befreien, sondern auch in Situationen, in denen es galt, etwas loszulassen. Ich fand, die Art und Weise seiner Arbeit jedes Mal sehr beeindruckend. Doch ich glaube, ich erzähle einfach entlang der Ereignisse in meinem Leben.

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Die Liebe der Dunkelheit

ein winziges Licht in einer Höhle

Ein ungewöhnliches Thema möchte ich heute mal beleuchten – die Liebe der Dunkelheit.

Ich beginne mal damit, zu klären, was ich eigentlich darunter verstehe, wenn ich von der Dunkelheit spreche. So, wie ich die Sache sehe, gibt es verschiedene Arten von Dunkelheiten.

Das Urdunkel ist das unspezifische, nichtindividuierte Sein. Reines Potential, das erst durch das Licht der Aufmerksamkeit (wessen auch immer) eine wie auch immer geartete Form bekommt.

Dann gibt es das Dunkel des Vergessens, des Unterbewussten. In ihm sind Gedanken- und Gefühlsformen enthalten. Sie waren ggf. einst auch mal materialisiert. Doch auch das uralte Wissen darum, wer wir eigentlich sind, ist zu großen Teilen im Dunkel des Vergessens untergegangen. Diese Art Dunkel konnte erst durch personifizierte Wesen entstehen. Es ist bereits eine Schöpfung. Erst durch sie sind viele unserer Erfahrungen hier auf der Erde überhaupt möglich geworden. Ehren wir sie als das, was sie ist: eins unserer Werkzeuge für weitere spezifische Schöpfungen.

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