Selbstliebe – was ist das eigentlich?

Das Wort "Ich" im Zentrum des Bildes umgeben von Erdbeeren und Gold.

Gestern wurde ich gefragt, was Selbstliebe für mich eigentlich sei. Ich habe darauf zwar etwas geantwortet, bin aber so richtig überhaupt nicht zufrieden mit meiner Antwort. Sie hat viel zu kurz gegriffen und kann leicht missverstanden werden. Und heute geht mir diese Frage nicht aus dem Kopf. Also wage ich einen zweiten Versuch.

Wenn ich über Selbstliebe nachsinne, mir das Wort mit all seinen Bedeutungen und Aspekten durch alle meine Sinne gehen lasse, komme ich zu einer recht kurzen Antwort: Selbstliebe ist alles für mich. Doch das hilft ja keinem weiter, nicht wahr? So gibt es nun eine lange Antwort:

Selbstliebe ist Güte und Nachsicht für mich selbst

Selbstliebe bedeutet vordergründig für mich, dass ich gütig, freundlich und nachsichtig auf mich selbst als Mensch schaue. Ein kleines Beispiel fällt mir dazu ein. Als ich jung war, hatte ich eine Verhaltensweise, die mir nicht gut getan hat. Ich habe auch gemerkt, dass sie mir nicht gut getan hat und dennoch habe ich sie nicht ohne weiteres ablegen können.

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Gefühle im öffentlichen Raum

Es ist ein Stundenplan für die Schule mit Fächern wie Gefühlskunde, Meditation, Glück und Liebe, ...

Im April diesen Jahres war ich bei einem Vortrag über Inklusion und Exklusion von einem Doktor der Philosophie dabei. Schon während des Zuhörens gingen mir viele Gedanken und eben auch Gefühle durch meine Sinne. Und so habe ich mich entschieden, diesem Professor eine Mail zu schreiben, die ich heute hier mit euch teilen möchte. Ich finde es wichtig, darüber zu reden, dass Gefühle in der Öffentlichkeit, in den gesellschaftlichen Strukturen und auch in der Schule, an der Uni und überall endlich ihren Raum bekommen.

Selbstverständlich ändere ich den Namen des Doktors 🙂


Sehr geehrter Herr Dr. X,

mein Name ist Tanja Richter. Wir haben uns bei einer Lehrerfortbildung zum Thema Inklusion kennen gelernt. 

Sie haben dort einen Vortrag über Inklusion und Exklusion gehalten. Ihr Vortrag hat mich lange beschäftigt und tut das auch immer noch. Ich habe bis jetzt darüber nachgedacht, ob ich noch einmal mit Ihnen in Kontakt trete. Nun habe ich mich also zu einem Ja entschieden, denn ich halte es für wichtig.

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Meditation zur Befreiung des Geldwesens

Geld in einem Fluss

Bei einer schamanischen Reise, die ich vor zwei Tagen zu einer Kröte machte, die auf meiner inneren Quelle saß, zeigte sich mir plötzlich ein recht spinnenhaftes und ziemlich dunkles Wesen. Wie immer, wenn mir dunkle Wesenheiten begegnen, fragte ich es, wer es sei und was es wolle.

Es antwortete mir, es sei das Geldwesen. Oder das, was wir Menschen als Kollektiv aus dem Wesen Geld gemacht hätten. Und es war klar, dass das gesamte Menschenkollektiv gemeint war. Das Wesen Geld war dabei nicht böse oder vorwurfsvoll, sondern hat sich eben nur als das gezeigt, was es derzeit für uns ist. Es meinte weiter, dass wir, wie mir die Geister immer wieder sagen, vor langer Zeit beschlossen hätten, die Erfahrungen der letzten Jahrtausende zu machen. Dafür gab es viele Helfer und das Geld sei eben eins davon.

Das Wesen Geld zeigte sich mir auch in seiner natürlichen Gestalt. Ursprünglich ist es ein nährendes Prinzip ähnlich dem des großen Geistes der Rinder. Es fließt dorthin, wo es gebraucht und geschätzt wird und sorgt für Wachstum und Fülle.

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