Was ist ein Wunsch?

Eure Wünsche sind der Rohstoff der Materie

In vielen spirituellen Lehren wird gesagt, dass wir wunschlos sein und unsere Wünsche loslassen sollten. Ich sehe das ein wenig anders. Wir leben hier auf der Erde, in einem Feld, in dem es Materie gibt. Hier haben wir die Möglichkeit, uns unserer Schöpferkraft bewusst zu werden und sie zu nutzen. Hier können wir unsere Wünsche und tiefste Sehnsucht, die die Wünsche und Sehnsucht des großen Geistes sind, wahr werden lassen und ihnen Leben einhauchen.

Meine geistigen Freunde sagten mir einmal: „Eure Wünsche sind der Rohstoff der Materie.“ Aus diesem simplen Satz ist das obige Bild entstanden.

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Liebe und Dankbarkeit deiner Sternengeschwister

zwei Gesichter im Universum

Foto: agsandrew/ shutterstock.com

Lieber Mensch,

heute spreche ich als das Sternenwesen zu dir, das ich bin.

Vielleicht gehörst du zu jenen Menschen, die tiefe Verzweiflung und Minderwertigkeitsgefühle in sich tragen und denen das unter Umständen gar nicht wirklich bewusst ist. Mir begegnen immer wieder Menschen, in denen ich eine tiefe Ablehnung des Menschseins spüre, die sich z.B. in Peinlichkeit dazuzugehören, Scham oder Schuldgefühlen zeigt. Sehr viel ist in den letzten Jahrtausenden geschehen. Menschen haben Menschen abgeschlachtet, gefoltert, verraten und dasselbe tun Menschen heute immer noch. Menschen haben die Natur und die Tiere ausgebeutet und gequält und aus reinem Vergnügen missbraucht und tun dies heute immer noch.

Es erscheint also vollkommen logisch, dass in vielen von euch die Ablehnung des Menschseins an sich existiert. Im Unterbewussten liegen Erinnerungen an Jahrtausende von Erfahrungen sowohl als Opfer als auch als Täter. Aus diesen Erinnerungen resultiert häufig der ebenso unterbewusste Glaubenssatz, dass Menschen nicht liebenswert wären. Doch du bist ein Mensch. Und wenn du glaubst, Menschen seien nicht liebenswert, glaubst du auch, dass du es nicht wärst.

Ich spreche heute als Vertreterin von Wesen, die in den Weiten des Multiversums zuhause sind. Wir nutzen keine Sprache für die Kommunikation, daher gibt es auch kein Wort, keinen Namen für diesen Ort. Wir sind uns der Einheit allen Seins zu jeder Zeit an allen Orten zutiefst bewusst. Wir haben uns nie so tief in das Vergessen begeben, haben die Trennung nie so tief erfahren wie die meisten Menschen. Wir spüren die Einheit und sind eher eine Art Kollektivwesen. Grenzen zwischen uns sind fließend bzw. gibt es nicht wirklich. Für mich in meiner derzeitigen Inkarnation ist es eine erstaunliche Erfahrung, so individuiert zu sein, wie es nur hier auf der Erde möglich ist.

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Die Liebe der Pflanzen

Als ich begann, Bäume zu umarmen, begann ich auch, den Pflanzen nahe zu kommen. Im Wald am Strand bei Warnemünde steht eine Eiche. Ich nenne ihn gerne meinen Lieblingseichenmann, denn er fühlt sich tatsächlich eher maskulin an und ich mag ihn besonders gerne. Dass er obendrein auch noch wie ein Eichenmann aussieht, habe ich erst später mitbekommen, als mich ein Freund bei einer solchen Umarmung fotografierte. Erst durch seinen gewählten Bildausschnitt ist es mir aufgefallen: Der Eichenmann hat ein breit lächelndes Gesicht und steht mit ausgebreiteten Armen da. Klar, dass ich ihn umarmen wollte! Er lädt ja dazu ein.

Während unserer Kuscheleien kamen wir hin und wieder ins Gespräch. Einmal fragte er mich z.B., ob ich auch zu jenen Menschen gehöre, die glaubten, Bäume seien immobil und kicherte leise und frech vor sich hin. Ich antwortete ihm, dass er ja schließlich Wurzeln habe und was diese Frage solle?! Daraufhin erklärte er mir, dass die Baumwesen sich immer als eins empfinden. Wenn er mag, lässt er sich einfach irgendwo in Amerika wachsen und sei schneller dort als ich. Da musste ich ihm zustimmen. Ich würde vermutlich in dieser Inkarnation überhaupt nicht nach Amerika kommen, abgesehen davon, dass man ja nie so genau weiß, was das Leben durch und in uns noch so vor hat.

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