Meditation für inneren und äußeren Frieden

eine Taube, die aus zwei offenen Händen los fliegt

Foto: Little Perfect Stock/ shutterstock.com

Ausgehend von meinem Text „Frieden“ stelle ich nun hier die Meditation dazu online. Viel Freude damit!


Schließe deine Augen und atme siebenmal tief ein und aus. Beim einatmen holst du dich aus jeder Ecke des Universums zu dir zurück in dein Herz. Beim ausatmen lässt Du eine Sonne aus deinem Herzen erwachsen. Sie wird mit jedem Atemzug größer.

Atme ein und aus … und ein und wieder aus … und wieder ein …

Rufe deine Geister und bitte sie, dich zu deinem Ort des Friedens zu begleiten. Gemeinsam geht ihr los. Schau dich um. Wie sieht die Gegend um dich herum aus? Atme sie ein. Das ist deine derzeitige Seelenlandschaft. Du gehst und atmest und dann siehst du eine Tür.

Du öffnest sie und betrittst gemeinsam mit deinen geistigen Freunden den Raum dahinter. Es ist der Raum deiner Wut. Fühle in sie hinein und lasse sie zu. Atme ein und aus. Atme deine Wut ganz in dich hinein. Nimm sie wahr und an und lasse sie frei in dir fließen. „Ja, ich bin auch meine Wut.“ Verweile noch ein wenig in diesem Raum, bis du ihn wieder verlässt.

Weiter gehst du und spürst die Stille in dir bis du zur nächsten Tür gelangst.

Wieder öffnest du diese Tür und gehst in den Raum dahinter. Es ist der Raum deines Widerstands. Spüre jeden Widerstand, der sich in dir regt. Es ist Widerstand gegen Schöpfungen, die sich in deinem Leben zeigen. Es ist Widerstand gegen ungeliebte Anteile in dir selbst. Und es ist Widerstand gegen Vorstellungen, Ideen und Handlungen anderer Wesen. Lasse ihn zu. Lasse jeden Widerstand gegen deinen Widerstand los. Atme ihn ein und lass ihn frei in dir fließen.  „Ja, ich bin auch mein Widerstand.“ Verweile noch ein wenig in diesem Raum und dann verlasse ihn wieder.

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Frieden

Kannst du Frieden in dir spüren? Weißt du, wie er sich anfühlt? Wie sieht der Ort aus, an dem du ihn in dir findest? Welche Gefühle spürst du mit dem Frieden in dir verbunden? Und welche Gefühle kannst du nicht mehr wahrnehmen, wenn du im Frieden bist?

Viele Menschen wünschen sich Frieden in der Welt und viele Menschen verhalten sich friedlich oder besser gesagt auf physischer Ebene gewaltlos. Und doch erschüttern uns in den letzten Wochen immer wieder Meldungen von Gewalt, die in unserer Nähe stattfindet. Wie kann das sein?

Durch die Ereignisse in den letzten Wochen dazu angehalten, habe ich mich gefragt, was Frieden eigentlich ist. Und so habe ich mich in meiner Seele auf eine Forschungsreise begeben.

Zunächst haben mich meine Geister darauf hingewiesen, dass es einen Unterschied gibt zwischen Gewaltlosigkeit und Frieden. Gewaltlosigkeit ist ein wichtiger und bedeutsamer Schritt, der vor dem Frieden geschieht. Sie ist eine Entscheidung, nicht mit Gewalt auf Gewalt zu reagieren. Doch sie bedeutet noch nicht, dass auch die Energien im Frieden sind.

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Eine Glitzerabreibung oder Leben in der Mitte

Fräulein Glück aus Duisburg ist glücklich

Auch eine Schamanin braucht hin und wieder eine Schamanin. Ich zum Beispiel. Was für ein Glück, dass ich mehrere Freundinnen habe, die in der Lage sind, so zu arbeiten und die ich ab und an um Hilfe bitten kann! Heute möchte ich von meiner Freundin Sonja Wawrosch, die in Duisburg lebt und arbeitet, und von ihrer vorletzten Reise für mich berichten, denn ich finde ihre Arbeit großartig, jedes Mal erhellend und zumeist auch witzig.

Doch vorher möchte ich noch kurz einen Einschub bringen: Selbstverständlich sollte jemand, der anderen Menschen anbietet, sie auf ihrem spirituellen Weg ein Stück zu begleiten, versuchen, die eigenen Gefühle und energetischen Verknotungen alleine zu bearbeiten. Doch meine Erfahrung zeigt mir, dass dies nur begrenzt möglich ist. Oft genug bin ich betriebsblind oder zu invloviert, um wirklich alle wichtigen Details sehen zu können. Ähnlich wie ein Zahnarzt, der alles dafür tut, kein Loch in seine Zähne zu bekommen, aber vielleicht die eine oder andere Stelle beim Putzen übersehen hat und dann zu einem Kollegen geht. Er geht zu einem Kollegen, weil er mit seinem kleinen Spiegel vielleicht was sehen kann, aber nicht aus jedem Winkel und nicht bis in die Tiefe, wie es eben ein Kollege kann. Und stell dir nur vor, wenn der Zahnarzt versuchen würde, bei sich selbst den Bohrer anzusetzen! Das ginge vermutlich, aber sicherer und leichter geht es, wenn er sich Hilfe holt.

Und so tue ich es hin und wieder auch, wenn ich merke, dass da in mir irgend etwas fest hängt und ich es alleine nicht schaffe, es angemessen zu bearbeiten.

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